Suchtprävention


Liebe Eltern, liebe Erziehende!

Das Elternhaus, die Familie, die engste Bezugsperson hat vom ersten Tag an eine ganz wichtige Schutzfunktion für ein Kind, damit Sucht gar nicht erst entsteht.

Die „Acht Sachen, die Erziehung stark machen“© wollen Ihnen Mut machen.
Es ist leicht, Kinder stark zu machen!

In turbulenteren Zeiten kann es jedoch passieren, dass man die Orientierung verliert. Viele unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen an Eltern und Erziehende verunsichern manchmal. Eltern sollen alles wissen, alles richtig machen und werden letztendlich für alles, was nicht gut läuft, verantwortlich gemacht. Einfache und klare Botschaften zeigen, wie die wichtigsten Schutzfaktoren der Kinder gefördert werden.

Diese Schutzfaktoren sind Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit, eine gute Familienatmosphäre, Konfliktlösungsfähigkeit, Umgang mit Regeln und Grenzen, Umgang mit Langeweile etc. und werden in den „Acht Sachen, die Erziehung stark machen“© veranschaulicht und auf gut verständliche Weise kommuniziert:


Liebe schenken
Liebe lässt sich nicht kaufen,
Liebe darf man schenken.


Einem Kind Liebe zu schenken bedeutet, es anzunehmen wie es ist und ihm das auch zu zeigen.


Streiten dürfen
Streit lässt sich nicht abbestellen,
Streit kann man lösen.


Sich behaupten, Spannungen aushalten,
Kompromisse finden und sich wieder
vertragen - Streiten will gelernt sein.


Zuhören können
Zuhören lässt sich nicht bestellen,
Zuhören muss man wollen.


Zuhören heißt, jemandem Aufmerksamkeit schenken und auf seine Anliegen eingehen.


Grenzen setzen
Grenzen entstehen nicht von selbst,
Grenzen soll man setzen.


Grenzen zu setzen und konsequent einzuhalten, ist für viele Eltern die wichtigste Aufgabe, aber auch die größte Herausforderung in der Erziehung.


Freiraum geben
Freiraum geben heißt nicht fallenlassen,
Freiraum geben heißt loslassen.


Freiräume sind wichtig, um selbstständig und verantwortungsvoll das Leben zu meistern.


Gefühle zeigen
Gefühle soll man nicht verstecken,
Gefühle soll man zeigen.


Liebe, Freude, Trauer, Schmerz und Wut - Gefühle gehören zum Leben in der Familie dazu.


Zeit haben
Zeit lässt sich nicht stehlen,
Zeit muss man sich nehmen.


Gemeinsam verbrachte Zeit festigt die Beziehung zwischen Eltern und Kindern.


Mut machen
Mut lässt sich nicht erzwingen -
Mut braucht Ermutigung.


Heranwachsende brauchen eine Menge Mut und Selbstvertrauen - sie brauchen Zufriedenheit mit dem, was sie geschafft haben und Anerkennung ihrer Leistungen durch andere.


Wir hoffen, Sie mit diesem „roten Faden“ unterstützen zu können. Und wir wollen den „Acht Sachen, die Erziehung stark machen“© noch 2 Punkte hinzufügen:

Eine Portion gesunden Menschenverstand und eine kräftige Prise Humor.
So lässt sich der Alltag gelassen gestalten.

Die Broschüre können Sie kostenlos bei uns bestellen oder downloaden.

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns:

050536 – 15116
margit.nemeth@ktn.gv.at



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