Suchtprävention


AKTUELLES

Kinder in belastenden Situationen

Das Fortbildungsangebot sorgte bei VolksschulpädagogInnen für großes Interesse

PädagogInnen sind durch den täglichen Kontakt mit ihren Kindern wichtige Bezugspersonen und leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsförderung, Prävention und zur Früherkennung, indem sie Problemsituationen, Risiken und Veränderungen früh erkennen, den Kindern eine vertrauensvolle Beziehung anbieten und bei Bedarf entsprechende Hilfe vermitteln. Belastende Situationen in der Kindheit können die Gesundheit langfristig beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, diese frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen (Intervention und Prävention) zu setzen. Im Ergänzungsmodul „Kinder in belastenden Situationen“ lernten die PädagogInnen dem Thema beherzt entgegenzutreten. Einerseits durch hinschauen, erkennen und handeln, andererseits durch nachhaltige präventive Maßnahmen, um ungünstige Verhaltensweisen zu verhindern und emotionalen Distress zu minimieren.



Bildergalerie:
Kinder in bel Sit 015.JPGKinder in bel Sit 016.JPGKinder in bel Sit 017.JPGKinder in bel Sit 018.JPGKinder in bel Sit 019.JPG


Plus PädagogInnen vertiefen ihr Wissen zum Thema Suizidprävention

Selbstverletzendes und suizidales Verhalten im schulischen Kontext stellen PädagogInnen vor besondere Herausforderungen. Es ist nicht immer einfach, das Verhalten der Jugendlichen - vor allem in der Pubertät- zu verstehen und richtig einzuordnen. Wann geben bestimmte Äußerungen, bestimmte Signale und Verhaltensweisen berechtigterweise Anlass zur Sorge? Welche Hinweise müssen ernst genommen werden und wie soll man richtigerweise und angemessen reagieren? Die Fortbildung soll helfen, Anzeichen von Krisensituationen besser einschätzen zu können, Maßnahmen aufzeigen die hilfreich sein können und Sicherheit in schwierigen Situationen geben, aber auch Grenzen der eigenen Möglichkeiten aufzeigen.

Ein weiteres Ergänzungsmodul findet am Mittwoch, 24. Oktober 2018 von 14.00 - 17.30 Uhr, mit der LV E4LW01A005 an der Pädagogischen Hochschule statt.

Beim Reflexionstreffen am 13.11.2018 können plus PädagogInnen, gemeinsamen mit Experten aus dem psychosozialen Bereich, verschiedene Fragestellungen und notwendige Handlungsmöglichkeiten besprechen.

Die Ergänzungsmodule und das Reflexionstreffen zum Thema „Selbstverletzendes und suizidales Verhalten im Kontext Schule“ werden im Rahmen des Projekts „Bündnis gegen Depression“ (pro mente Kärnten, Land Kärnten und Gesundheitsland Kärnten) in Zusammenarbeit mit der Unterabteilung für Prävention und Suchtkoordination des Landes Kärnten durchgeführt.



Bildergalerie:
EM plus suizid 4.9 013.JPGErgänzungsmodul plus 2018 048.JPGErgänzungsmodul plus 2018 052.JPGErgänzungsmodul plus 2018 054.JPGErgänzungsmodul plus 2018 057.JPG


SUCHTGIPFEL 1. August 2018

Am 1. August 2018 fand in der Kärntner Landesregierung der Suchtgipfel unter der Leitung von Frau Gesundheitslandesrätin LHStv.in Dr.in Beate Prettner statt.

Ein Expertengremium aus Vertretern der Ärzteschaft, Drogenambulanzen, Streetwork und Exekutive waren eingeladen, gemeinsam Lösungsansätze zur aktuellen Sucht- und Drogenproblematik zu finden. Dieser Suchtgipfel brachte zahlreiche konkrete Ergebnisse und Aufträge, an denen in den nächsten Monaten intensiv weiter gearbeitet wird.

Alle Experten*Innen betonten im Rahmen dieser Veranstaltung einhellig die Wichtigkeit der Prävention!

Damit eine Sucht gar nicht erst entsteht, ist es wichtig, Eltern zu informieren sowie die Lebenskompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu stärken.

Den Beitrag zum Suchtgipfel von KT1 können Sie hier ansehen.


NEU: Handlungsleitfaden für den illegalen Drogenanlassfall in Berufsschulen, Lehrbetrieben und Lehrlingsheimen

Riskanter jugendlicher Suchtmittelkonsum ist immer häufiger auch in der Lehrausbildung ein Thema. Diese Problematik stellt an alle Betroffenen der Handlungsfelder Berufsschule, Lehrbetrieb und Lehrlingsheim besondere Anforderungen.

Daher hat die UA Prävention und Suchtkoordination mit Unterstützung bewährter KooperationspartnerInnen einen Handlungsleitfaden für den illegalen Drogenanlassfall in Berufsschulen, Lehrbetrieben und Lehrlingsheimen entwickelt.

Dieser Leitfaden soll bei Hinweisen auf einen möglichen Suchtmittelmissbrauch durch Lehrlinge mittels einer strukturierten Vorgehensweise allen Beteiligten einen klaren Handlungsrahmen bieten - gemäß dem Prinzip „Helfen statt strafen“.

Handlungsleitfaden zum Downloaden >> hier


GAMING DISORDER

WHO erkennt exzessives Computerspiel als Krankheit an!

Viele Eltern fragen sich: „Ist das noch normal, wie viel mein Kind zockt?"

Prim. Dr. Mader, Suchtexperte des Anton-Proksch Instituts in Wien meint dazu:

„Nicht jeder Jugendliche der viel zockt ist abhängig. Für Mädchen üben Soziale Netzwerke und für Burschen online Rollenspiele eine große Sogwirkung aus und sind ein Teil ihres Freizeitverhaltens. Wenn Jugendliche sich online Lösungen erhoffen, die sie im analogen Leben nicht erreichen, stellt dies einen Risikofaktor für eine GAMING DISORDER dar.“

Wichtig ist, dass Eltern verbindliche Regeln für das Online Verhalten vereinbaren und die Funktion der Realitätsflucht thematisieren.

Die von der UA Prävention und Suchtkoordination aufgelegten Informationsbroschüren „Mit Kindern über Medien reden!“ und „Mit Jugendlichen über Medien reden!“ können auch unter der Emailadresse abt5.suchtpraevention@ktn.gv.at bestellt werden. Sie enthalten praktische Tipps und hilfreiche Informationen für Eltern.

Hilfe und Beratung in Kärnten 


2 plus-Zertifizierungen im Mai 2018

47 PädagogInnen schließen erfolgreich ihre vierjährige Ausbildung zum Präventionsprogramm plus ab

Am 24. Mai 2018 wurde 34 Lehrerinnen und Lehrern von 11 Kärntner Schulen das Abschlusszertifikat, für die Umsetzung des vierjährigen Präventionsprogramms „plus“, durch die Gesundheitsreferentin LHStv.in Dr.in Beate Prettner, überreicht. Zwei Wochen zuvor, am 8. Mai 2018 erhielten 13 plus PädagogInnen der NMS und RNMS Feldkirchen bereits ihre Auszeichnung. Damit wurden seit 2009 insgesamt 168 plus PädagogInnen zertifiziert.

An den Feierlichkeiten nahmen unter anderem der Bildungsdirektor des Kärntner Landesschulrates, Rudolf Altersberger, PflichtschulinspektorInnen und SchulleiterInnen, sowie Kooperationspartner der Exekutive teil.

Konkret handelt es sich um die Schulen:
NMS Annabichl, NMS Althofen, NMS Eberndorf, NMS und RNMS Feldkirchen, NMS Griffen, NMS Kühnsdorf, NSM Straßburg, NMS Spittal 2, NMS St. Ursula, NMS Völkermarkt, NMS Waidmannsdorf und NMS Viktring.

Bei plus handelt es sich um ein Lebenskompetenzprogramm mit sucht-, gewalt- und suizidpräventiver Ausrichtung für die fünfte bis achte Schulstufe. Der Umgang mit Suchtmitteln wird dabei alters- und geschlechtsspezifisch ebenso thematisiert wie andere Risikoverhaltensweisen von Jugendlichen. Neue Medien, Konsumverhalten, Nikotin oder Alkohol sind genauso Teil des Programms, wie die Förderung von Lebenskompetenzen, wie Kommunikationsfähigkeit beziehungsweise Stress- und Konfliktbewältigung. In Kärnten wird plus seit September 2009 in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule und dem Landesschulrat angeboten. Seither wurden insgesamt 352 Pädagoginnen und Pädagogen von 54 Kärntner Schulen erfolgreich geschult.

Weiteres zu plus hier



Bildergalerie:
Gruppenfoto FE plus .JPGKinderchor FE plus .JPGplus.jpg


Weltnichtrauchertag am 31. Mai - Kärnten startet neue Kampagne zur Bewusstseinsbildung

LHStv.in Prettner holt „Lokalhelden“ vor den Vorhang – „Mut zur freiwillig rauchfreien Gastronomie soll belohnt werden“

Am 31. Mai findet der Welt-Nichtrauchertag statt. An diesem Tag werden wieder neue, besorgniserregende Zahlen diskutiert werden, inklusive die Anzahl der Todesfälle, verursacht durch das Rauchen. „Ich möchte aber – vor dem heurigen Weltnichtrauchertag – den Spieß umdrehen: Ich möchte nicht die negativen Zahlen in den Vordergrund rücken. Nein, ich möchte Positives berichten“, betonte Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner im Zuge einer Pressekonferenz, bei der gemeinsam mit Kreativkopf Harald Pliessnig von WERK1 eine neue Kampagne des Landes Kärnten zur Bewusstseinsbildung präsentiert wurde.

Aus gesundheitspolitischer Sicht hat der 1. Mai 2018 Trauer getragen: Das Rauchverbot in Lokalen hätte an diesem Tag in Kraft treten sollen, wurde von der Bundesregierung aber gekippt. Dies sei ein äußerst bedauerlicher Schritt, aber es sei dennoch nicht zu übersehen, dass bereits viele Kärntner Wirte von sich aus initiativ geworden sind: Obgleich sie nicht von einem Gesetz „gezwungen“ werden, wandeln sie auf freiwilliger Basis Ihre Lokale in rauchfreie Zonen um. „Diesen Mut finde ich vorbildhaft. Denn es gehört sehr wohl Mut dazu, rauchfrei zu werden – vor allem, weil das Gespenst umgeht, dass dann die Gäste ausbleiben… Als Gesundheitsreferentin kann mein Wunsch nur lauten: Diesen Vorbildern sollen viele weitere folgen, den Gästen, den Wirten und den MitarbeiterInnen zuliebe“, betont Prettner und möchte sich dabei nicht nur aufs Wünschen reduzieren, sondern aktiv zu diesem Ziel beitragen, indem Vorbilder – „Lokalhelden“ - unterstützt werden. So sollen andere Gastronomen dazu ermutigt werden, es ihnen gleichzutun.

Auf diesen Überlegungen fußt die neue Kampagne des Landes Kärnten, die genau das zum Ziel hat: Einerseits jene Wirte zu unterstützen, die bereits freiwillig den blauen Dunst verbannt haben; andererseits weiteren „Lokalhelden“ Mut zu machen. „Die Vorreiter einer rauchfreien Gastronomie sollen mit pfiffigen Slogans, die die Warnhinweise der Zigarettenschachteln ins Positive verkehren, auf Postkarten, Servietten oder Bierdeckeln sichtbar gemacht werden – so soll Bewusstseinsbildung gemacht werden, ohne den mahnenden Zeigefinger zu heben“, erklärt Pliessnig. Zusätzlich sind auch kurze Videospots für Social Media Kanäle geplant und in Vorbereitung. „Lokalhelden“ und jene, die es noch werden wollen, können via lokalhelden@ktn.gv.at kostenlose Drucksorten für ihr rauchfreies Lokal bestellen und dabei helfen, die positiven Seiten des Nichtrauchens verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen. Telefonische Auskünfte unter 050536 – 15112, UA Prävention und Suchtkoordination.



Bildergalerie:
PK Lokalhelden_2_DSC_3658.JPGPK Lokalhelden_3_DSC_3641.JPGPK Lokalhelden_4_DSC_3599.JPGPK Lokalhelden_5_DSC_3686.JPG


Rauchverbot in der Gastronomie wurde gekippt

Jugendschutz und Prävention sind kein Feigenblatt der Politik

Die Vorbeugung und Kontrolle des Tabakkonsums sollten zu den wichtigsten Zielen der Gesundheitspolitik gehören, da jährlich 14.000 Menschen in Österreich an den Folgen des Rauchens sterben. Eine rauchfreie Umgebung, zu der auch die rauchfreie Gastronomie zählt, fördert die Normalität des Nichtrauchens und stellt neben dem Werbeverbot für Tabakwaren nachweislich einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Raucheinstiegsrate dar.

Das geplante Rauchverbot in der Gastronomie wurde jedoch am 22.03.2018 mit Regierungsbeschluss rückgängig gemacht.

Die österreichischen Suchtpräventionsstellen unter dem Zusammenschluss der ARGE Suchtvorbeugung haben eine klare gemeinsame Position und werden nicht als Feigenblatt der Politik für begleitende Maßnahmen der Altersanhebung des Rauchverbotes auf 18 Jahre zur Verfügung stehen, wenn so wichtige strukturelle Bedingungen, wie eine rauchfreie Gastronomie, gesetzlich nicht verankert werden.

Mehr hier:

Stellungnahme der ARGE Suchtvorbeugung zur Aufhebung des geplanten Rauchverbots in der Gastronomie durch den Nationalrat: "Das gekippte Rauchverbot schadet dem Jugendschutz und der Prävention massiv"


Neues auf feel-ok ... Körper und Schönheit!

Die kostenlose Jugendwebsite www.feel-ok.at sensibilisiert jetzt auch zum Thema Körper und Schönheit. Dieses neue Modul rund um den Schwerpunkt Körpervielfalt und Schönheitsideale ergänzt nun die Programme Sexualität & Liebe, Gewicht & Essstörungen sowie Selbstvertrauen und wurde von liebenslust* – Zentrum für Sexuelle Bildung & Gesundheitsförderung und vom Frauengesundheitszentrum entwickelt.

Also … reinklicken und informieren auf www.feel-ok.at


"Frag Barbara!" - Nützliche Tipps für Eltern auf saferinternet.at

Der Elternratgeber unterstützt Sie bei der Erziehung im Zeitalter von Internet und Handy.

Zum Thema "Kinder und Jugendliche in der Medienwelt" hat die UA Prävention und Suchtkoordination Informationsbroschüren für Eltern aufgelegt. Mit praktischen Tipps und hilfreichen Informationen wollen wir Eltern in ihrem Erziehungsalltag unterstützen.

Broschüre "Mit Kindern über Medien reden!"
Broschüre "Mit Jugendlichen über Medien reden!"


Informationsbroschüren zu Alkohol, Kiffen und Nikotin in „Leichter Sprache“

Die deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat drei Suchtinformationsbroschüren in LEICHTER SPRACHE herausgebracht: "Alkohol ist gefährlich", "Rauchen ist riskant" und "Kiffen ist riskant".

Zielgruppe dieser Broschüren sind besonders Personen, die einen anderen sprachlichen Hintergrund oder Schwierigkeiten beim Lesen haben.


Neues Angebot auf feel-ok für Eltern und Erziehungsberechtigte!

Die kostenlose Jugendwebsite www.feel-ok.at bietet nun auch neben Jugendlichen und PädagogInnen bzw. MultplikatorInnen ganz aktuell für ELTERN Hilfe an!

Der Bereich ELTERN wurde von feel-ok Schweiz entwickelt, für Österreich vom Institut für Familienförderung (IFF) adaptiert und untergliedert sich in „Erziehung und Beziehung“ und „Psychische Belastungen“. Hier sollen Eltern von pubertierenden Jugendlichen oder bei psychischen Belastungen bzw. Erkrankungen Unterstützung erfahren.

Es besteht die Möglichkeit, dass Schulen die Website feel-ok.at mit ihrer Homepage verlinken.

Also … reinklicken und informieren auf www.feel-ok.at


"ÜBERS RAUCHEN REDEN" - Tabakprävention YOLO startet ins 3. Jahr

Das Thema Nichtrauchen können nun zum dritten Mal alle Schulklassen von der 5. bis zur 8. Schulstufe vom 5. Okt. 2017 bis 21. Jän. 2018 im Rahmen eines Klassenwettbewerbes YOLO! Leb‘ dein Leben. Ohne Rauch aufgreifen. Für die ersten drei Plätze gibt es je € 500,-- (1.), € 250,-- (2.) sowie € 100,-- (3.) für die Klassenkassa. Ein „Goodie-Bag“ für die SchülerInnen sowie eine Überraschung für den/die PädagogIn gibt es für die ersten 50 Klassenanmeldungen.

Ein nachhaltiges Maßnahmenpaket bietet das Lebenskompetenzprogramm „plus“ sowie der kostenlose NIKOTEEN bzw. NIKOTEEN 15+ Parcours für Schulen zur Kompetenzstärkung der SchülerInnen sowie die kostenlose Elternkurzintervention für Schulen zur Unterstützung der Eltern und Erziehungsberechtigten in der NichtraucherInnenerziehung.


Vorbeugen wirkt!

Am 05.07.2017 fand in der Kelag Lehrlingsschule in St. Veit/Glan ein Workshop zum Thema "Rausch und Risiko" statt. 19 interessierte Jugendliche des 2. Lehrjahres setzten sich mit den Themen Was ist Sucht? Wie entsteht Sucht? Welche Abhängigkeiten gibt es? Wie schütze ich mich vor Sucht? und der eigenen Risikokompetenz auseinander.

Parallel dazu widmeten sich die SchülerInnen des 3. Lehrjahres dem "Rauchen". Im Workshop Nikoteen 15+ der UA Prävention und Suchtkoordination konnten die Fragen der Lehrlinge gut beantwortet werden. Sie setzten sich mit den Themen Rauchermythen, die Ausbeutung von Menschen und Natur, Manipulationen der RaucherInnen durch die Inhaltsstoffe sowie gesundheitlichen Risiken und den Kosten des Rauchens auseinander.


Weltnichtrauchertag am 31. Mai - "Kicken statt Tschicken"

Land Kärnten und Kärntner Fußballverband starten Sensibilisierungskampagne

Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai erfolgt am kommenden Freitag um 18.00 Uhr in Oberglan beim Damenfußball-Landescup-Finale der „Anpfiff“ zur Aktion „Kicken statt Tschicken“. Dies gab heute Gesundheitsreferentin LHStv. Beate Prettner bekannt. Im Rahmen der Aktion wird jeder Kärntner Fußballverein (182) mit Hilfe von Plakaten und Handkarten bewusst machen, wie gesund Sport und wie ungesund der blaue Dunst ist.
Die Gesundheitsreferentin ist überzeugt davon, dass derartige Präventions- und Sensibilisierungsmaßnahmen weiter zu verstärken sind. „Verbote sind das eine, Aufklärung ist das andere. Wir dürfen nicht müde werden, ganz massiv an der Bewusstseinsbildung zu arbeiten“, so Prettner.

Rauchen müsse quasi als "Jugendkrankheit" angesehen werden. Denn: „Wer nicht schon als Kind bzw. Jugendlicher damit anfängt, wird später kaum noch zum Raucher.“ Ebenso bedeutend sei die Tatsache, wonach bereits im Alter von 20 Jahren 80 Prozent der Raucher bereuen, dass sie überhaupt damit begonnen haben. Viele von ihnen schaffen es dann aber ein Leben lang nicht, von der Zigarette wieder wegzukommen. „Das heißt wir haben Maßnahmen zu setzen, die gerade junge Menschen davon abhalten, zur Zigarette zu greifen“, betont die Referentin.

Schon in der Vergangenheit hat die Vorbeugung und Kontrolle des Tabakkonsums zu den wichtigsten Zielen der Gesundheitspolitik gehört. Konkret haben das Land Kärnten und die Kärntner Gebietskrankenkasse in den vergangenen zwei Jahren eine umfassende Tabakpräventionsstrategie (TPS) erfolgreich umgesetzt, deren Schwerpunkte präventive Angebote für Kinder und Jugendliche, die Sensibilisierung von Erwachsenen und der Ausbau von Raucherentwöhnungsangeboten gebildet haben. Angeboten wurden unter anderem: Motivationsvorträge und Rauchstopp-Kurse, ein interaktiver Parcours für Jugendliche und Elternkurzinterventionen sowie eine Informationsbroschüre für Eltern. Finanziert wurde die TPS vom Kärntner Gesundheitsfonds, der wiederum vom Bund, den Bundesländern sowie vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger gespeist wurde.


plus-Zertifizierung am 18. Mai 2017

Ein dickes plus für die Suchtvorbeugung in Kärnten

Am 18. Mai 2017 hat die Gesundheitsreferentin LHStv.in Dr.in Beate Prettner insgesamt 33 Lehrerinnen und Lehrern von 13 Kärntner Schulen das Abschlusszertifikat für die Umsetzung des vierjährigen Präventionsprogramms plus überreicht.

An der feierlichen Verleihung im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung nahmen unter anderem auch der Präsident des Kärntner Landesschulrates, Rudolf Altersberger sowie einige PflichtschulinspektorInnen und Schulleitungen teil.

Konkret handelt es sich um die Schulen:
NMS Friesach, NMS Althofen, NSM Strassburg, Bildungszentrum Metnitz, NMS Weitensfeld, NMS Annabichl, NMS Spittal 1, NMS Spittal 2, NMS Kühnsdorf, NMS St. Ursula, NMS Moosburg, NMS Viktring und NMS Feldkirchen.

Bei plus handelt es sich um ein Lebenskompetenzprogramm mit sucht- und gewaltpräventiver Ausrichtung für die fünfte bis achte Schulstufe. In Kärnten wird plus seit September 2009 in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule und dem Landesschulrat angeboten. Seither wurden insgesamt 345 Pädagoginnen und Pädagogen von 53 Kärntner Schulen erfolgreich geschult.

Näheres zum Präventionsprogramm plus erfahren Sie hier



Bildergalerie:
Prettner_18052017.jpgSCHÜLF_SV_1805217.jpg


"Reden wir über Alkohol!"

Start der Österreichischen Dialogwoche Alkohol in Kärnten

Am 11. Mai präsentierten Gesundheitsreferentin LHStv.in Dr.in Beate Prettner, Primaria Dr.in Renate Clemens-Marinschek und UA-Leiterin Dr.in Barbara Drobesch-Binter das Kärntner Maßnahmenpaket für die erste Dialogwoche Alkohol.

Vom 15. bis 21. Mai 2017 machen in Kärnten 25 Veranstaltungen auf das Thema aufmerksam. Die Maßnahmen reichen von Aktionstagen der KABEG und Beratungsstellen bis zu Theaterstücken, Präventionsworkshops, Expertenvorträgen bei Gesundheitstagen und Homepageeinträgen weiterer Kooperationspartner. Es geht um Sensibilisierung, Information und Aufklärung, jedoch ohne erhobenen Zeigefinger. Ziel ist es, einen Diskussionsprozess anzuregen, ganz nach dem Motto der Dialogwoche: „Wie viel ist zu viel?“

Mehr: www.dialogwoche-alkohol.at


1. Österreichische Dialogwoche Alkohol: 15. bis 21. Mai 2017

Erstmalig findet in Österreich vom 15. bis 21. Mai 2017 eine „Dialogwoche Alkohol" statt. Ziel ist es, Menschen über die Risiken von Alkohol zu informieren, Wissen zu vermitteln und unter dem Motto „Wie viel ist zu viel?“ einen sachlichen Dialog anzuregen. Dazu werden in allen Bundesländern Veranstaltungen – von Vorträgen über Diskussionen bis hin zu Tagen der offenen Tür – stattfinden. Interessierte KooperationspartnerInnen können ihre Angebote in die Dialogwoche einbinden und so ein Teil der Initiative werden.

Keine andere Substanz wird in Österreich so augenzwinkernd akzeptiert wie Alkohol. Er ist gesellschaftlich angesehen, kulturell stark verwurzelt, leicht verfügbar und günstig. Übermäßiger Alkoholkonsum wird in unserer Gesellschaft meist verharmlost, eine Alkoholabhängigkeit ist hingegen noch immer ein Tabuthema – obwohl rund 370.000 Menschen in Österreich als alkoholkrank gelten.

Die 1. „Österreichische Dialogwoche Alkohol“ vom 15. bis 21. Mai 2017 will das ändern. Interessierte KooperationspartnerInnen sind herzlich eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen und ihre Angebote in die „Österreichische Dialogwoche Alkohol“ einzubinden. Bis 5. Mai 2017 können dazu Veranstaltungen und Aktionen im Bereich Alkoholprävention und Alkoholberatung registriert werden. Nähere Informationen zur Dialogwoche und zur Teilnahme haben wir für Sie zusammengefasst.

Die Österreichische Dialogwoche Alkohol ist eine Initiative der Österreichischen ARGE Suchtvorbeugung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Gesundheit Österreich GmbH/Geschäftsbereich Fonds Gesundes Österreich.


Neue Themen auf feel-ok

Best of: Mädchen und Burschen finden die spannendsten Spiele, Tests & Videos auf feel-ok.at nun mit einem Klick.

Ernährungsspiele: „Welche Lebensmittel enthalten „Trans-Fette“?“, „Wie viel Zucker steckt in Lebensmitteln und Getränken?“, „Wann haben verschiedene Obst- und Gemüsesorten Saison?“ – mit kleinen Spielen, Tests und Tools können Jugendliche auf feel-ok.at ihr Ernährungswissen testen. Im Frühjahr 2017 wurden die interaktiven Ernährungstools für Österreich adaptiert und so für Jugendliche noch verständlicher und attraktiver gemacht.

Der Film "Sex, we can?!" informiert Mädchen und Burschen in drei Teilen rund ums Thema Beziehung und Sexualität. Der Film wurde sexualpädagogisch vom Österreichischen Institut für Sexualpädagogik begleitet.

Die ehemalige Sektion „Der weibliche Körper und die Lust“ wurde überarbeitet und erstrahlt in neuem Glanz. Texte, Bilder und Arbeitsblatt wurden umgestaltet und sollen Mädchen ein positives Bild von Körper und Sexualität vermitteln. Mädchen können sich über Themen wie innere & äußere Sexualorgane, erogene Zonen und Pubertät informieren und werden in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer Selbstbestimmung gestärkt.

Das Modul „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ im Programm Sexualität & Liebe auf feel-ok.at ist erneut gewachsen. Körper werden in den Medien sehr einheitlich (jung, schlank, hell) dargestellt. Die verschiedenen Körperbilder der Sektion „Vielfalt der Körper“ sollen Jugendliche für die Vielfältigkeit und Einzigartigkeit von menschlichen Körpern sensibilisieren. Gesellschaftliche Normen für Nacktheit und die Abgrenzung zur Pornografie sind ebenso Thema.


Also … reinklicken und informieren auf www.feel-ok.at


feel-ok - Netzwerktreffen 2017

Einmal jährlich treffen sich die ImplementierungspartnerInnen von feel-ok.at, um sich bundesländerübergreifend auszutauschen und von Styria Vitalis über die Programmerneuerungen zu erfahren.

Im heurigen Jahr lud die UA Prävention und Suchtkoordination am 28. März zum Netzwerktreffen herzlich ein. Sechs Bundesländer haben daran teilgenommen. Im Rahmen dieses Treffens wurden die neuen Bewerbungsfolder und -plakate vorgestellt sowie von den neuen Themen Ernährung, Sexualität & Liebe, Webprofi, Best of sowie Klassenmanagement berichtet. Wir selbst berichteten kurz über die Bewerbungen in Kärnten für diese Internetplattform im vergangenen Jahr.

Zum Abschluss wurde gemeinsam über neue Einsatzmöglichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit diskutiert.

Wir danken für den lebendigen und ideenreichen Austausch und freuen uns, dass im nächsten Jahr 2018 das Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien zum Netzwerktreffen einladen wird.

Weitere Informationen finden Sie auf www.feel-ok.at


Boschnische Delegation zu Besuch in Kärnten

Am 14.03.2017 war eine bosnische Delegation zu Besuch in Kärnten. Auf einer 7-tägigen Studienreise durch ganz Österreich informierten sich 16 Personen aus verschiedenen sozialen Einrichtungen in Bosnien über suchtpräventive Angebote in unseren Bundesländern.

In Kärnten wurden neben allgemeinen Informationen über die UA Prävention und Suchtkoordination die Programme PLUS und Eigenständig werden sowie der Nikoteen-Parcours vorgestellt.

In Bosnien gibt es bereits seit mehreren Jahren suchtpräventive Projekte und Initiativen v. a. im Jugendbereich. Für die TeilnehmerInnen der Delegation war es wichtig, unsere Schwerpunkte kennenzulernen und von unseren Erfahrungen zu lernen. Die Fachkräfte sollten durch den (Erfahrungs-) Austausch ermutigt werden, in ihren eigenen Gemeinden suchtpräventive Pilotprojekte zu entwickeln und zu realisieren.

Wir haben gemeinsam einen spannenden und netten Tag verbracht und wünschen der Delegation für die weitere Arbeit im Professionalisierungsprozess des Bereiches Suchtprävention alles Gute!


plus stellt sich auf der IBOBB Messe 2017 vor

Im Rahmen der Messe "Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf" - IBOBB, die am 17. Jänner 2017 in der Wirtschafskammer Kärnten in Klagenfurt stattfand, stellte die UA Prävention und Suchtkoordination das Lebenskompetenzprogramm plus vor. Lehrerinnen, Eltern und Interessierte erhielten die Möglichkeit, Initiativen zum Thema Berufsorientierung kennenzulernen und sich mit BesucherInnen und anderen Ausstellern auszutauschen.

Da plus viel zu den Lebenskompetenzen der SchülerInnen arbeitet und es viele Synergien zur Berufsorientierung gibt, war die Vorstellung des Programms und die Vernetzung für uns sehr gewinnbringend.

Mehr zum Programm plus hier


plus - das Programm überzeugt

Das Österreichische Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm plus überzeugt durch seine Qualität und Praxisnähe immer mehr PädagogInnen. So starten im heurigen Schuljahr 3 neue Lehrgänge mit 65 PädagogInnen.

Neben der landesweiten Lehrgangsgruppe an der Pädagogischen Hochschule Kärnten starten eine SchiLF an der NMS Bad Eisenkappel und eine SchüLF an der NMS Brückl.

Mehr zu plus erfahren sie hier


Vorbeugen wirkt!

Die Lehrlinge der Firma Treibacher Industrie AG nahmen am 30.8.2016 an den interaktiven Workshops der UA Prävention und Suchtkoordination und der Exekutive  teil.
Insgesamt 32 Lehrlinge interessierten sich für die Themen Suchtentstehung, Rausch & Risiko, persönliche Ressourcen, (Cyber-) Mobbing, neue Medien, Gewalt und Normverdeutlichung.

Bei Interesse an Lehrlingsworkshops oder Seminaren für Ausbildner wenden Sie sich an Mag. Brandstätter unter 050536/15113.

 



Bildergalerie:
DSCN3323.JPGDSCN3326.JPG


Neue Themen auf feel-ok!

Auf dem Internetportal www.feel-ok.at ist nun das erste Modul für LehrerInnen online:

KLASSENMANAGEMENT

Somit wurde der Grundstein für das Programm LehrerInnengesundheit gelegt. Klassenmanagement wurde vom LehrerInnenberatungszentrum entwickelt und soll PädagogInnen nützliche Informationen und Tipps für eine gute Klassenführung geben.

Weiters gibt es für Jugendliche nun durch die Verlinkung mit dem Blog Geldundso.at (von Erste Group Bank) im Programm Beruf eine neue Sektion, die rund ums Thema Geld, Wirtschaft und Banken informiert, um die Finanzen im Griff zu behalten!

Also ... reinklicken und informieren auf www.feel-ok.at


Neues auf feel-ok: Schweiz und Österreich!

Beim Schweizer Portal www.feel-ok.ch sind nun zwei neue, spannende Bereiche für Jugendliche und Lehrpersonen zu finden:
ONLINESUCHT - wenn das Internet surfen zum gesamten Lebensinhalt wird ... und KAUFEN IM INTERNET.
Durch einen Test können Leser unterstützt herausfinden, ob sich erste Anzeichen einer Onlinesucht zeigen und was man dagegen tun könnte.
Viel erfahren kann man auch über Online-Shopping: Es ist verführerisch, leicht verfügbar und es gibt immer ein "Schnäppchen" auf das man womöglich nicht verzichten kann. Manchmal reichen die Ersparnisse nicht aus, um die Rechnungen zu bezahlen oder man tapst in trügerische Internetangebote, da man blöderweise seine Handynummer hinterlassen hat.
Hier wird der Frage nachgegangen, ob Eltern von Minderjährigen beim Online-Kauf ein Wort mitzureden haben und wie man sich vor fatalen Internetangeboten schützt.

Für Pädagoginnen stehen für beide Themen neue Arbeitsblätter zur Verfügung.


Übrigens: Neu auf www.feel-ok.at: Sex, we can?! In einem Film können sich Jugendliche in drei Episoden rund um die Themen Beziehung, Sexualität und Verhütung informieren.

Oder Medienkompetenz/Webprofi: Die meisten Jugendlichen können gut mit dem Smartphone umgehen. Webprofis sind sie deshalb aber nicht. Wie funktioniert das Internet, wie findet man effizient relevante Informationen und wie vermeidet man Gefahren? ... All das und vieles mehr auf www.feel-ok.at.

Also...reinklicken und informieren auf
www.feel-ok.at oder www.feel-ok.ch


Festlicher Abschluss des 4. Fortbildungslehrganges "jUGEND & SUCHT"

Gesundheitsreferentin LHStv.in Dr.in Beate Prettner hat am 2. Mai 2016 den AbsolventInnen des Lehrganges "jUGEND & SUCHT" im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung die Abschlusszertifikate verliehen.

23 MitarbeiterInnen aus Jugendwohlfahrtseinrichtungen, Jugendzentren, Streetwork (Kraftwerk), der mobilen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit und des Klinikums Klagenfurt haben sich dieser umfassenden Zusatzausbildung unterzogen. Mit dieser nunmehr 4. suchtspezifischen Fortbildungsreihe sollen Jugendliche rechtzeitig professionelle Unterstützung erfahren, um ein Abgleiten in eine Suchtkarriere verhindern zu können.

Als ReferentInnen fungierten 13 ExpertInnen aus Österreich, die es sich zum Ziel gesetzt haben, aktuelles Wissen im Suchtbereich und praxisnahe Interventionsmöglichkeiten zu vermitteln. Der Lehrgang umfasste 6 Module zu insgesamt 86 Unterrichtseinheiten. Die Kosten des Lehrganges wurden vom Gesundheitsreferat übernommen. Nach dem Motto "Wissen ist ein erster Schritt" war dieser Lehrgang die Basis für viele weitere Schritte in der Begleitung junger Menschen.

Damit gibt es mittlerweile bereits 97 gut ausgebildete MultiplikatorInnen im Bereich suchtspezifischer Jugendarbeit.

TeilnehmerInnen des Lehrganges:
Mag.a Maria Dovjak, Rebecca Ebner, Sandra Glanz, Lisa Hagen, Tina Hahn,
Mag.a (FH) Nina Hornböck, Mag.a Christine Kager, Christian Koren, Ines Koteschowetz, Patrick Krall, Andrea Kreiner, Christian Lindner, Mag.a Dr.in Nicole Müller, Mag.a Michaela Pöcheim, Mag.a Dr.in Natascha Schafferer, Lisa Maria Schittenkopf, Marko Serajnik, Oliver Starzacher, Mag.a Silvia Traby, Martina Travnik, Simone Tschreschnig, Mag. Wolfgang Weberitsch, Mag.a Carmen Zoppoth-Käfer


Acht Sachen, die Erziehung stark machen

Auch heuer fand am IBB für PädagogInnen von Kindergärten und Horten und KleinkinderzieherInnen ein Seminar zur suchtpräventiven Elternarbeit statt.

Wesentliche Fähigkeiten, die vor einer Suchterkrankung schützen können, werden bereits im Kindesalter erworben. Daher ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und PädagogInnen eine wichtige Basis für eine ressourcenorientierte Erziehung.

Anhand der "Acht Sachen, die Erziehung stark machen©" wurden viele praktische Beispiele für die Durchführung von lebendigen Elternabenden vorgestellt, die sich auch zu einer Gestaltung eines Projektjahres eignen.

Ganz nach dem Motto von Karl Valentin: "Was nützt die beste Erziehung - Kinder machen uns eh alles nach."

Die genaue Projektbeschreibung finden Sie hier



Bildergalerie:
IMG_6476.jpgIMG_6482.jpg


4. Lehrgang "Jugend & Sucht"

Die Landesstelle Suchtprävention Kärnten veranstaltet nun schon den 4. Lehrgang "Jugend & Sucht" für MitarbeiterInnen aus Jugendwohlfahrtseinrichtungen, Jugendzentren, Streetwork etc..

Ziel ist es, die Handlungskompetenz speziell bei den Themen Sucht, Missbrauch und Risikoverhalten zu erweitern, aber auch rechtliche Fragen zu klären oder präventive Möglichkeiten kennen zu lernen. Von 19. bis 20. Februar 2016 ging es im Modul Suchtprävention unter anderem um die Förderung der Lebenskompetenzen.

Anfragen zu dieser Ausbildung in der Landesstelle Suchtprävention Kärnten,
DSA Annemarie Lenko, Telefon: 050 536 15115



Bildergalerie:
214.jpg


Neu auf www.feel-ok.at: ... LÄRM

Junge Menschen hören gerne laute Musik, gehen auf Konzerte und sind teils unbewusst einem höheren Geräuschpegel ausgesetzt.

Themen wie "Was ist Lärm?", "Auswirkungen von Lärm?" oder "Wie kann ich mich schützen?" werden nun auf der interaktiven Seite www.feel-ok.at behandelt.

Im "Lärm-Quiz" kann man sein Wissen testen und erfahren, wie viel Lärm der Körper verträgt oder was der "DJ-Effekt" ist.

Darüber hinaus bekommt man Tipps, wie man Gehörstöpsel verwendet, um das Surren in den Ohren nach einem Konzert zu vermeiden oder welche Kopfhörer man am besten zum Musikhören benutzt.

Also, klick rein und finde es raus ... www.feel-ok.at


Ein Leitbild für die Österreichische Suchtarbeit

Erstmals gibt es eine Österreichische Suchtpräventionsstrategie, die Maßstäbe für eine kohärente Präventions- und Suchtpolitik setzen soll.

Sie soll als Grundlage für die Planung künftiger Maßnahmen auf regionaler und überregionaler Ebene dienen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Ein besonderer Lehrgang für besondere PädagogInnen

Kinder und Jugendliche, die im Regelunterricht aufgrund sozialer und persönlicher Defizite nicht kontinuierlich beschult werden können, werden in Kärnten im Rahmen von sogenannten Time out-Gruppen betreut. Das Besondere daran ist, dass diese Kinder zu einer Stammklasse gehören und nur temporär bzw. im Rahmen bestimmter Fächer aus dem regulären Klassenverband genommen werden. In den Time out-Gruppen werden sie von je einer Lehrerin/einem Lehrer und einer Sozialpädagogin/einem Sozialpädagogen betreut.

Speziell für die PädagogInnen hat nun der modulare Lehrgang "Kinder ohne Grenzen, PädagogInnen an ihren Grenzen - Umgang mit psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter" mit insgesamt 48 UE stattgefunden.

Konzipiert und organisiert wurde der Lehrgang von der Landesstelle Suchtprävention Kärnten, dem Landesschulrat für Kärnten und den Kinderfreunden.

Aufgrund des großen Interesses und der vielen positiven Rückmeldungen ist ein Folge-Lehrgang in Planung.


Mindestalter für E-Shishas seit 4.12.2015 in Kärnten gesetzlich geregelt!

Mit der Novellierung des Kärntner Jugendschutzgesetzes wurde dem Drängen von ExpertInnen Rechnung getragen, ein gesetzliches Schutzalter für E-Shishas einzuführen.

Mehr Informationen finden Sie hier


Glücksspielsucht und Cannabisprävention auf www.feel-ok.at

Feel-ok.at sensibilisiert nun auch zum Thema Glücksspielsucht. Tests, Hintergrundwissen und Portraits zeigen praxisnah wie es wirklich um die Gewinnchancen steht. Warum kann das Spiel mit dem Glück süchtig machen und wer kann bei den Problemen weiterhelfen? Interessante Antworten finden Sie auf www.feel-ok.at

Ebenfalls neu....Cannabisprävention für Nicht-Kiffende. 80 % der Schüler/-innen in Österreich konsumieren keinen Cannabis. Seit Anfang Oktober bietet feel-ok.at eine Sektion an, die Nicht-Kiffende in ihrer Entscheidung bestärkt.

Viele weitere spannende Infos, Arbeitstools, Tests und Quizzes finden Sie unter www.feel-ok.at


Tabakexpertinnen in Kärntner Jugendzentren!

Im Oktober luden die Jugendzentren Siebenhügel in Klagenfurt und das "Come in" in St. Veit/Glan Tabakexpertinnen der Landesstelle Suchtprävention Kärnten zur anschaulichen Auseinandersetzung rund um das Thema "Rauchen" ein.

Die Jugendlichen waren beeindruckt von der Menge an "Teer", der sich durch das Verbrennen einer Zigarette im Reagenzglas bildete.

Ebenso erlebbar war die eingeschränkte Sauerstoffversorgung einer Raucherin/eines Rauchers durch einen ausgiebigen Lauf mit einem Strohhalm und geschlossener Nase.

Neben anderen Aktionen bildete den Abschluss ein Quiz mit Preisen.



Bildergalerie:
JZ St Veit 6.JPGJZ St Veit 14.JPG


NEU: "ÜBERS RAUCHEN REDEN" - kostenloser Elternvortrag für Schulen

Das Elternhaus und deren ablehnende Haltung gegenüber dem Tabakkonsum übt eine ganz wichtige Schutzfunktion aus!

Zur Unterstützung in der "Nichtrauchererziehung" gibt es nun die Möglichkeit für Eltern und Erziehungsberechtigte im Rahmen der Tabakpräventionsstrategie "Leb dein Leben. Ohne Rauch. YOLO" des Fonds Gesundes Österreich und des Bundesministeriums für Gesundheit bei einem 30-minütigen Vortrag während eines Klassenelternabends viele Tipps zu erfahren.

Nähere Informationen sowie die Kontaktdaten dazu finden Sie hier.


Sommer 2015

Anlässlich der Hitzewelle greift die Landesstelle Suchtprävention Kärnten in die reichhaltige Schatztruhe der köstlich erfrischenden antialkoholischen Cocktails:

FLORIDA

1 cl Grenadinesirup
1 cl Zitronensaft
6 cl Orangensaft
6 cl Ananassaft

Die Zutaten im Shaker 10 Sekunden kräftig durchschütteln und in ein mit Eiswürfeln befülltes Glas geben. Eine Orangenscheibe und eine Cocktailkirsche an den Glasrand stecken - fertig!

Weitere antialkoholische Rezepte finden Sie hier


NIKOTEEN Parcours

In der vorletzten Schulwoche im Juni beschäftigten sich die Schülerinnen der 7. Schulstufe der NMS Spittal/Drau sowie der NMS Friesach in 4 interaktiven Stationen mit den Kosten und körperlichen Risiken des Rauchens, mit den Inhaltsstoffen von Tabakprodukten, sie setzten sich mit Nikotinmythen auseinander und erlebten, was Rauchen mit dem Geruchs- und Geschmackssinn anstellt.

Der Nikotin-Präventionsparcours ist Teil des Projektes "Niko-Teen", welches ein mehrstufiges Angebot der Landesstelle Suchtprävention Kärnten ist.

Nähere Infos erhalten Sie unter der Telefonnummer 050 536/15118
von Frau Dr.in Ugovsek


"Tag der offenen Jugendarbeit"

Im Rahmen des jährlichen Treffens der "offenen Jugendarbeit" in Cap Wörth ging Frau Kriechbaum-Wladika von der Landesstelle Suchtprävention Kärnten in ihrem Vortrag "Rauchen!?" auf die Hintergründe und Zusammenhänge der Tabakprävention ein.

Im Anschluss war es den TeilnehmerInnen möglich, bei den Stationen des "Nikoteen Parcours" der Landesstelle Suchtprävention Kärnten mehr Information zu den Folgen des Rauchens und den Inhaltsstoffen der Zigarette zu erhalten und in einen Austausch über die aktuelle Situation in Bezug auf das Rauchen in den Jugendzentren zu treten.

Weitere Informationen zum Parcours erhalten Sie unter der Telefonnummer 050 536/15118 von Frau Dr.in Ugovsek.



Bildergalerie:
Cap Wörth IMG_7524.JPGCap Wörth IMG_7581.JPG


Weltnichtrauchertag 2015

Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai haben das Land Kärnten und die Kärntner Gebietskrankenkasse (KGKK) gemeinsam ihre neuesten Angebote zur Tabakprävention der Öffentlichkeit vorgestellt. Während die Landesstelle Suchtprävention Kärnten (LSP) Jugendliche über einen Info-Parcours (t)schickt, werden Nicht- und Ex-Raucherinnen und -Raucher bei der KGKK zu Video-Stars.

Lesen Sie mehr dazu hier


plus-Zertifizierung

12 PädagogInnen aus 7 Kärntner Schulen wurden am 12. Mai 2015 von Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und Barbara Drobesch-Binter, Leiterin der Landesstelle Suchtprävention Kärnten, mit einem besonderen Zertifikat geehrt.

Die LeherInnen der Schulen NMS Landskron, NMS 2 Spittal/Drau, NMS St. Ursula, NMS 10 St. Peter, NMS 3 Hasnerschule, NMS Nötsch und NMS Moosburg haben in den vergangenen vier Jahren das österreichische Präventionsprogram "plus" an ihren Schulen erfolgreich umgesetzt.

... und noch eine plus Lehrgangsgruppe wurde für vier Jahre engagierte Umsetzung des Präventionsprogrammes gewürdigt:

Am 19. Mai 2015 zeichneten Bezirkshauptmannstellvertreter Mag. Günther Fian und PSI Gabriele Patterer weitere 12 PädagogInnen der Schulen NMS Hermagor, NMS Kötschach-Mauthen und des Bildungszentrums Lesachtal aus. Diese haben das Programm im Rahmen einer schulübergreifenden Fortbildungsreihe im Bezirk Hermagor in den genannten Schulen implementiert.

Mit den SchülerInnen wurde zu verschiedensten Themen wie Umgang mit Stress, Konflikten, Identität, Verantwortung, aber auch zu suchtspezifischen Inhalten wie Tabak, Alkohol und Neue Medien immer wieder und nach genauen Richtlinien gearbeitet.

Mehr zum Programm erfahren Sie hier



Bildergalerie:
IMG_4173_Plus.JPGIMG_4221-LSP.JPG


LSP am IBB

Am 18. Februar 2015 wurde am IBB (Institut für Bildung und Beratung) in Klagenfurt im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung für Kindergartenpädagoginnen das Projekt „Acht Sachen, die Erziehung stark machen©“ vorgestellt. Dabei wurden verschiedenste Ansatzpunkte (Themen) zur suchtpräventiven Elternarbeit präsentiert, die letztendlich auch im Kindergarten- bzw. Erziehungsalltag einfließen sollen.

Die 18 Teilnehmerinnen konnten sich für ihre künftige Elternarbeit viele Anregungen mitnehmen.

Auf Grund er sehr positiven Resonanz wird die Fortbildung auch im kommenden Jahr wieder angeboten!

Die genaue Projektbeschreibung finden sie hier


Safer Internet Day 2015

Am 10. Februar 2015 findet bereits zum zwölften Mal der internationale Safer Internet Day statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem "besseren Internet für Kinder und Jugendliche", ganz nach dem Motto: "Let´s create a better internet together!"

Der jährliche Aktionstag wird von der europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Programms organisiert. Über 100 Länder beteiligen sich weltweit am Safer Internet Day, um über eine sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung aufzuklären. International organisiert das europäische Netzwerk Insafe den Safer Internet Day.

Alle Infos auf internationaler Ebene unter: www.saferinternetday.org

Weitere Infos zum Safer Internet-Aktions-Monat findes Sie hier.

Zum Thema "Kinder und Jugendliche in der Medienwelt" hat die Landesstelle Suchtprävention Kärnten neue Informationsbroschüren für Eltern aufgelegt. Mit praktischen Tipps und hilfreichen Informationen wollen wir Eltern in ihrem Erziehungsalltag unterstützen.

Broschüre "Mit Kindern über Medien reden!"
Broschüre "Mit Jugendlichen über Medien reden!"


IMMER UND ÜBERALL

Immer und überall ist ein Auftragswerk des Stadttheaters Klagenfurt, entstanden in Kooperation mit der Landesstelle Suchtprävention Kärnten. Monatelang haben Regisseur Johannes Flaschberger und Schauspieler Michael Kuglitsch in Gesprächen mit Jugendlichen Material gesammelt um daraus ein Stück zu machen, das direkt aus dem Leben junger Leute erzählt: im unterhaltsamen Plauderton, dann aber auch tragisch und peinlich berührend. Es geht dabei nicht darum, den moralischen Zeigefinger zu erheben, sondern um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Volksdroge Alkohol. Die Handlung des Stückes spannt sich von Teenagern bis hin zu jungen Erwachsenen, die in unserer Gesellschaft mit Alkohol konfrontiert sind, von ersten schüchternen Versuchen, über normalen Umgang mit Alkohol bis hin zur Abhängigkeit.

Vorstellungen in Schulen auf Anfrage
Empfohlen ab 15 Jahren, DAUER ca. 50 Minuten, KOSTEN € 200,--
(pro Klasse, max. 25 Personen)

Informationen und Buchung: Mag.a Susanne Peyha
s.peyha@stadttheater-klagenfurt.at
(0463) 55266-227 (vormittags)

Zur Nachbereitung im Unterricht steht eine Materialmappe zur Verfügung.

Die PREMIERE fand am 12. Jänner 2015 im Europagymnasium Klagenfurt in der 6C statt und war ein voller Erfolg.


ARGE-Tagung: "Brennpunkt Tabak"

Von 3.- 5. November 2014 fand im Parkhotel Pörtschach die Fachtagung der Österreichischen Arge Suchtvorbeugung statt.

Nach nunmehr 11 Jahren war die Landesstelle Suchtprävention Kärnten wieder mit der Organisation dieser jährlich stattfindenden Tagung beauftragt.
Veranstalter war die Österreichische Arge Suchtvorbeugung, deren Mitglied die Landesstelle Suchtprävention Kärnten ist.
Sie veranstaltet einmal pro Jahr eine Fachtagung, die als Positionierung zu einem suchtspezifischen Schwerpunktthema und als Fortbildung für ihre MitarbeiterInnen und andere SpezialistInnen dienen soll.
Die Tagung wird jeweils von einem anderen Bundesland ausgerichtet und zu einem großen Teil vom Gesundheitsministerium finanziert.

Das Thema Tabak ist für die professionelle Suchtvorbeugung aktueller denn je, zumal es auch hier immer neue Erkenntnisse und Entwicklungen in Bezug auf Tabak(ähnliche)erzeugnisse gibt. Die Tagung war mit hochkarätigen ReferentInnen aus dem In- und Ausland besetzt und bot dem Fachpublikum eine gute Vernetzungsplattform.
Circa 100 TeinehmerInnen aus dem Bereich Suchtprävention aus ganz Österreich nutzten diese Tagung um sich zu diesem Thema fortzubilden.

Bilder der Tagung und die Präsentationen finden Sie hier.


EIWE-Zertifizierungen im Spiegelsaal!

12 Schulen wurden für ihr Engagement zur Förderung der Lebenskompetenzen ausgezeichnet!

Am 22. Oktober überreichte Frau Gesundheitsreferentin LHStv.in Dr.in Beate Prettner im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung den Direktorinnen und Direktoren folgender 10 Volksschulen die Auszeichnung „Zertifizierte Eigenständig werden Schule“:

VS St. Thomas am Zeiselberg und VS Ottmanach (VD Müller), VS Radenthein (VD Schwaiger), VS Winklern (VD Tengg), VS Tröppolach (VD Eineter), VS Mörtschach und Großkirchheim (VD Suntinger), VS Bleiburg (VD Mesner), VS Stall (VD Golger), VS Heiligengrab (VD Wulz).

Die VS Ruden (VD Mag. Kravanja) und die VS 7 Völkermarkt (VD Korak) waren wegen schulinternen Fortbildungen leider verhindert, erhielten das Zertifikat jedoch ebenso.

Diese Auszeichnung erhalten Schulen nur dann, wenn mindestens 80% der Pädagoginnen und Pädagogen das Unterrichtsprogramm „Eigenständig werden“ umsetzen.

Nähere Informationen finden Sie hier


Neues für KindergartenpädagogInnen


Die Landesstelle Suchtprävention Kärnten hat ein eigenes Projekt auf Grundlage der „Acht Sachen, die Erziehung stark machen© für Kindergärten entwickelt.
In einem Handbuch wird ein spezieller Zugang zur Gestaltung von Elternabenden vorgestellt:

Der Fokus liegt auf einer guten Beziehungsebene zwischen PädagogInnen und Eltern.
Dort finden Sie neben allgemeinen Informationen zu einer „starken Erziehung“ ein konkretes Konzept zur Elternarbeit

  • mit einer genauen Projektbeschreibung
  • mit einem speziellen Methodenteil zur Gestaltung von Elternabenden und Elternworkshops
  • praktische Arbeitsmaterialien
  • Bestelladresse für die Elternbroschüre
  • Literaturtipps

Für sehr interessierte PädagogInnen wird über das IBB am 18. Feber 2015 ein Fortbildungsseminar unter dem Titel „Acht Sachen, die Erziehung stark machen© – ein Projekt zur suchtpräventiven Elternarbeit“ angeboten.

Das Handbuch zu diesem Projekt finden Sie hier


plus - Vorbeugen WIRKT!

Die Evaluationsergebnisse zum österreichischen Präventionsprogramm plus zeigen:

  • plus wirkt messbar auf das Konsumverhalten in Bezug auf Alkohol und Nikotin
  • plus wirkt messbar auf das Arbeits- und Sozialverhalten
  • plus wirkt messbar auf die Schulleistung


Neben detailliert ausgearbeiteten und praxiserprobten Unterrichtsmaterialien für die 5. bis 8. Schulstufe erhalten PädagogInnen in begleitenden Seminaren das nötige fachliche und methodische Know How für eine langfristige und kontinuierliche suchtpräventive Arbeit.

Mit Schulbeginn starten in Kärnten wieder drei neue Lehrgänge zum Programm plus.

Auch für das Schuljahr 2015/16 bieten wir wieder eine Einführungsveranstaltung an - Anmeldungen sind noch bis 3. Oktober 2014 möglich.

Weitere Informationen und Termine finden sie hier


Festlicher Abschluss nach 6 lehrreichen Monaten!

Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung wurden am Montag, den 23.6.2014 an die TeilnehmerInnen des Lehrganges „Jugend und Sucht“ von Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner ihre Abschlusszertifikate verliehen.
22 MitarbeiterInnen aus Jugendwohlfahrtseinrichtungen, Jugendzentren, Streetwork (Kraftwerk) und der Drogenberatung Klagenfurt haben sich dieser umfassenden Zusatzausbildung unterzogen. Mit dieser dritten suchtspezifischen Fortbildungsreihe sollen Jugendliche rechtzeitig professionelle Unterstützung erfahren, um ein Abgleiten in eine Suchtkarriere verhindern zu können.

Als ReferentInnen fungierten 13 ExpertInnen aus Österreich, die es sich zum Ziel gesetzt haben, aktuelles Wissen im Suchtbereich und praxisnahe Interventionsmöglichkeiten zu vermitteln. Der Lehrgang bestand aus 5 Modulen zu insgesamt 72 Unterrichtseinheiten. Die Kosten des Lehrganges wurden vom Gesundheitsreferat übernommen. Nach dem Motto „ Wissen ist ein erster Schritt“ war dieser Lehrgang die Basis für viele weitere Schritte in Begleitung junger Menschen.

Die AbsolventInnen sind: Claus-Dieter Angerer, Martina Brandstätter, Elisabeth Ebner, Kristin Eichwalder, Johanna Hitz, Gerhard König, Irina Kolland, Maria Krenn, Denise Mattausch, Katrin Maurel, Lukas Mayer, Martina Nagele, Magdalena Oblak, Sylvia Ogris, Andrea Prawda, Barbara Schreier, Julia Skutl, Nadja Sterba, Isabella Terkl, Helmut Tranninger, Ines Umfahrer, Karin Winkler


Weltnichtrauchertag 2014

Wussten Sie, dass ...

... das Einatmen von Tabakrauch aus der Raumluft von der WHO als krebserregend eingestuft wird?

... der Nebenstromrauch (entsteht durch das Glimmen der Zigarette in den Rauchpausen) die gleichen giftigen Komponenten wie der inhallierte Rauch (Hauptstromrauch) enthält, allerdings in der Regel in deutlich höherer Konzentration?

... sich Partikel des Nebenstromrauches an Wänden, Möbeln und Gebrauchsgegenständen ablagern und von dort wieder in die Raumluft gelangen?

Das nächste rauchfreie Lokal nur einen Mausklick entfernt!
da.stinkts.net

Mehr Infos:
Passivrauch
Ärzte gegen Raucherschäden


plus - Zertifizierung

15 Pädagoginnen und Pädagogen aus 8 Kärntner Schulen wurden am 20. Mai 2014 von Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und Barbara Drobesch-Binter, Leiterin der Landesstelle Suchtprävention Kärnten, mit einem besonderen Zertifikat geehrt.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Schulen NMS Wölfnitz, NMS Friesach, NMS St. Ursula, NMS St. Peter, NMS Radenthein, RNMS Feldkirchen, Europagymnasium Klagenfurt und Alpe-Adria Gymnasium Völkermarkt haben in den vergangenen vier Jahren das österreische Präventionsprogramm "plus" an ihren Schulen erfolgreich umgesetzt.

Mehr zum Programm erfahren Sie hier


Thema Stress jetzt online im neuen Design!

Jugendliche können sich neben vielen anderen interessanten Themen auf der Internetplattform www.feel-ok.at nun auch zum Thema "Stress" informieren.

Die zahlreichen Informationen und wissenswerten Tipps für den Umgang mit Stress sind altersadäquat formuliert und Jugendliche erfahren beispielsweise wodurch Stress ausgelöst wird, können ihr persönliches Stressrisiko interaktiv testen und Tipps zur Entspannung bzw. zum Umgang mit Stress kennenlernen.

Besonders interessant ist www.feel-ok.at auch für PadagogInnen. Hier finden sie fertige Arbeitsblätter zu den Themen Alkohol, Rauchen, Cannabis, Beruf, Liebe, Sexualität und Stress u.v.m. für die Arbeit mit Jugendlichen.

Näher Informationen zu www.feel-ok.at bekommen Sie in der Landesstelle Suchtprävention Kärnten!


plus - Aktuell

Unsere externen Trainerinnen Daniela Geiger, Elisabeth Candolini-Bretis und Ursula Pick (v.l.n.r.) unterstützen mit viel Engagement die Umsetzung DES österreichischen Suchtpräventionsprogrammes plus für die 5. - 8. Schulstufe.

plus wird in Kärnten bereits von 142 PädagogInnen an 40 Schulen umgesetzt.

  • Das nächste Einführungsseminar an der Pädagogischen Hochschule findet am
    21. Mai 2014 statt.
  • Weitere Termine für das Schuljahr 2014/2015 finden Sie hier
  • Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier


E-Shishas boomen

Eltern und PädagogInnen wenden sich vermehrt an die Landesstelle Suchtprävention Kärnten mit dem Ersuchen um nähere Informationen zu einem vermeintlich neuen Jugendtrend:

das Rauchen von E-Shishas.

Die Landesstelle Suchtprävention Kärnten hat hierzu das vom Institut Suchtprävention erstellte Informationsblatt übernehmen dürfen und kann Ihnen hiermit die adaptierte Fassung zur Verfügung stellen.

Fachinformation


Buchtipp

Wer sich zum Jahreswechsel vorgenommen hat, mit dem Rauchen aufzuhören, findet im Buch "Rauchpause" von der Erfolgsautorin und Psychologin Maja Storch wertvolle Unterstützung. Sie zeigt, dass beim Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, neben dem körperlichen Entzug auch das psychische System, vor allem das Unbewusste, mit bedacht werden muss. Die theoretischen Grundlagen, die zum Verständnis dieser Zusammenhänge benötigt werden, werden klar und anschaulich erläutert. Anhand des amüsanten Beispiels der Autorin selbst und weiterer Fallbeispiele wird gezeigt, mit welchen Schritten ein qualfreier, identitätsgerechter Neubeginn in die lebenslange Rauchpause gelingen kann.

Storch, Maja: "Rauchpause - Wie das Unbewusste dabei hilft, das Rauchen zu vergessen";
Verlag Hans Huber, Bern 2008


Immer mehr Schulen haben das PLUS

Für das heurige Schuljahr konnten insgesamt 40 neue PädagogInnen aus 15 Kärntner Schulen gewonnen werden, das 4-jährige Präventionsprogramm PLUS für die 5. bis 8. Schulstufen umzusetzen.

Ziel des Programmes ist, Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung persönlicher Ressourcen zu unterstützen, die es ihnen ermöglichen, anstehende Entwicklungsaufgaben positiv zu bewältigen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit, problematische Verhaltensweisen zu entwickeln, verringert.

In jedem Schuljahr wird gezielt auf ein suchtspezifisches Thema eingegangen:
Konsum, Neue Medien, Nikotin und Alkohol.

Und was sagen die SchülerInnen, mit denen das Programm bereits umgesetzt wird?

(...) Wir lernen die Kennzeichen guten Zuhörens sowie das Umgehen mit Konsum u.a.

Den plus-Stunden habe ich auch zu verdanken, dass ich schon viele Freunde in der Klasse habe und mich mit der ganzen Klasse gut verstehe.

Außerdem respektiert mich jeder so, wie ich bin und falls etwas ist, können wir uns auch jederzeit bei unserem Klassenvorstand melden (...).

Näheres zum Programm PLUS können Sie hier nachlesen.


Prävention bekommt Verstärkung!

Die Landesstelle Suchtprävention Kärnten freut sich über eine neue Mitarbeiterin:
Frau Mag.a (FH) Martina Brandstätter verstärkt seit Oktober unser Team und wird sich dem Bereich Jugend widmen.

Frau Mag.a (FH) Martina Brandstätter war 7 Jahre im Referat für Jugend und Familie der Bezirkshauptmannschaft Feldkirchen tätig und bringt ihren Erfahrungsschatz künftig in unsere Arbeit ein.


Vorbeugen wirkt ...

Das weiß auch die Firma Wild in Völkermarkt und buchte deshalb für ihre Lehrlinge einen Workshop bei der Landesstelle Suchtprävention Kärnten.

Die Lehrlingsausbildner erarbeiteten einen Fragenkatalog und so konnten im Workshop die Themen behandelt und diskutiert werden, die die Lehrlinge wirklich interessierten!

Näheres zum Thema Suchtprävention im Lehrbetrieb finden Sie hier



Bildergalerie:
DSCN2805.JPGDSCN2803.JPG


Für´s Leben lernen!

Zu Schulbeginn hört man vielerorts SchülerInnen, Eltern aber auch LehrerInnen stöhnen, dass nun wieder "der Ernst des Lebens" beginnt. Doch Schule kann auch anders sein: spannende Erfahrungen machen lassen, Stärken fördern und mit Schwächen umgehen lernen, sich und andere achten lernen, Grenzen akzeptieren und Konflikte lösen lehren ...

Kurz: Schule kann nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch lebenskompetent machen!

Mit unseren Programmen "Eigenständig werden" (VS) und PLUS (NMS) unterstützen wir PädagogInnen und Schulen bei der Umsetzung von Methoden und Strategien, die die Lebenskompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken, damit sie fit für´s Leben werden und Schule doppelt Spaß macht!


Delphi-Studie

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und unter der Leitung der Abteilung „Suchtpräventionsforschung und –dokumentation“ des Anton Proksch Instituts hat seit 2011 in einem systematischen, so genannten „Delphi-Prozess“ unter Einbindung von rund 100 ExpertInnen aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis eine Konsensfindung über die suchtpolitischen Ziele und Methoden stattgefunden, mit denen hinkünftig der Suchtproblematik begegnet werden soll.

Die Ergebnisse der Delphi-Studie finden Sie hier


Projekt "UN-ABHÄNGIG" - Abschlussfest am 5.7.2013

"Come In" Jugendzentrum St. Veit/Glan

Die Landesstelle Suchtprävention Kärnten unterstützte das Projekt "UN-ABHÄNGIG" heuer schon zum 2. Mal mit einem Workshop zum Thema "Rausch und Risiko", dem Quiz-Rad und der alkoholfreien "Sansibar".

Mehr zum gelungenen Projekt und zahlreiche Bilder finden Sie hier


Just for mi 2013

Auch heuer wurde das Erfolgsprojekt "Just for mi" in den Projektschulen NMS 2 Wolfsberg, NMS Gmünd und NMS 1 St.Veit erfolgreich umgesetzt.

SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern setzten sich das ganze Schuljahr sehr engagiert mit der Thematik Sucht- und Gewaltprävention auseinander. Abschließend erhielten die SchülerInnen und die Schulen ein Zertifikat.

Die Projektbeschreibung finden Sie hier



Bildergalerie:
St.Veit.jpgGmünd.JPGWolfsberg.JPG


Informationsveranstaltung "Frühe Hilfen" am 26.6.2013

Am 26.Juni 2013 fand im Bildungshaus Krastowitz bei Klagenfurt eine Fachtagung zum Thema „Frühe Hilfen“ statt.

Im Auftrag der GÖG (Gesundheit Österreich GmbH) veranstaltete die Abt. 5, SG Landesstelle Suchtprävention Kärnten des Amtes der Kärntner Landesregierung in Kooperation mit der Fachhochschule Kärnten, Studienbereich Gesundheit und Soziales einen Informationstag zu diesem Thema. Ziel war es, die unterschiedlichen Zugänge und die Interdisziplinarität der Frühen Hilfen sichtbar zu machen, zu diskutieren und in die Zukunft zu schauen.

Ausgangspunkt waren die Ergebnisse des, seitens der Landesstelle Suchtprävention Kärnten regional betreuten Grundlagenprojektes sowie eine globale Begriffsklärung der Frühen Hilfen. ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen (Kindermedizin, Jugendwohlfahrt, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Hebammen und Erziehungswissenschaften) ergänzten diese Grundausrichtung durch ihre jeweiligen spezifischen Zugänge. Mit der Präsentation des startenden Modellprojektes der Kärntner Gebietskrankenkasse und der Beleuchtung der sozio-ökonomischen Bedeutung der Frühen Hilfen konnte ein positiver Blick auf die weitere Ausrichtung gelegt werden.

Die Tagung bot 130 ExpertInnen aus den Bereichen Jugendwohlfahrt, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Familienberatung, Kinder- und Jugendanwaltschaft, Hebammen, Pflegedienst etc. eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen.

Beiträge zum Downloaden
Frühe Hilfen aus ärztlicher Sicht
Frühe Hilfen aus der Sicht der Gesundheitsförderung
Frühe Hilfen aus der Sicht der (Sozial-)Pädagogik
Ergebnisse des Grundlagenprojektes "Frühe Hilfen"
Pilotprojekt Kärntner Gebietskrankenkasse
Fachhochschule Kärnten, Studienbereich Gesundheit und Soziales
Kosten und Nutzen Früher Hilfen

www.fruehehilfen.at



Bildergalerie:
IMG_0439.JPG


Starke Eltern und mutige Kinder

Unter diesem Motto fand im Kindergarten St. Paul im Lavanttal die Abschlussveranstaltung zum Pilotprojekt zur Suchtvorbeugung im Kindergarten statt.
Pädagoginnen, Eltern und Kinder stellten das Kindergartenjahr 2012/13 unter das Motto „Acht Sachen, die Erziehung stark machen“© und arbeiteten sehr kreativ zu den einzelnen Themen!

Das Ergebnis:
Starke Eltern und mutige Kinder – die sichtlich auch viel Spaß haben!

Näheres zu den „Acht Sachen, die Erziehung stark machen“© hier



Bildergalerie:
IMG_0059a.jpgIMG_0060.JPG


 Dr.in Brigitte Prehslauer, Drogenkoordinatorin des Landes Kärnten
Interview mit Dr.in Brigitte Prehslauer, Drogenkoordinatorin des Landes Kärnten zum „Weltdrogentag“

Wo sehen Sie die Trends und Entwicklungen im internationalen Drogenbereich?

In Europa ist die Drogensituation im Wandel begriffen. Der Drogenkonsum befindet sich insgesamt auf einem historisch hohen Stand, das Angebot neuer Designerdrogen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Im vergangenen Jahr wurden europaweit mehr als 70 neue Drogen mit schwer einschätzbaren gesundheitlichen Risiken nachgewiesen. Auf der anderen Seite zeigt der internationale Trend einen Rückgang beim Heroinkonsum und einen Rückgang des injizierenden Drogenkonsums.


Wie sieht die Situation in Kärnten aus?

Leider ist bei uns in Kärnten dieser positive Trend nicht zu verzeichnen, der injizierende Drogenkonsum ist verbreitet und der Heroinmarkt stabil. Der Trend zu Designer Drogen wird von den Einrichtungen der Drogenhilfe in Kärnten zusätzlich bestätigt.
Ein wichtiger Schwerpunkt des Landessuchtplanes 2012-2016 bezieht sich deshalb auf riskant konsumierende junge Menschen und zielt verstärkt auf die frühzeitige integrative Gesundheitsversorgung dieser Gruppe soweit als möglich innerhalb des Jugendhilfesystems ab.


Wo nehmen Sie Handlungsbedarf wahr?

Es ist notwendig, den Schaden des Drogenkonsums für die Gesellschaft und für den Einzelnen möglichst frühzeitig durch gezielte Maßnahmen, die schon im Vorfeld der Behandlung greifen, einzugrenzen. Neben der Forcierung von Präventionsprogrammen, ist es deshalb eminent wichtig, Menschen, die Drogen einnehmen, mit Informationen über unerwünschte Wirkungen und Langzeitfolgen zu versorgen und sie über Konsumpraktiken mit geringeren Gesundheitsrisiken aufzuklären – und: es ist auch in unserem Bundesland an der Zeit, Spritzentausch Angebote zum Schutz vor schweren, irreparablen Gesundheitsschäden und der Verbreitung von Infektions-krankheiten auszubauen und medizinische und psychosoziale Beratung in der Szene, d. h. sehr niederschwellig anzubieten.

Ein großes Problem in der Suchtkrankenbehandlung bewirkt die verzögerte Umsetzung der Drogenstation: Die ambulante Gesundheitsversorgung der Kärntner Drogenkranken und Gefährdeten ist an und für sich auf einem guten Standard. Aber in der Behandlungskette fehlt noch immer ein wichtiges Glied, nämlich ein akut-stationäres Behandlungsangebot für schwer Drogenkranke. Die fristgerechte Errichtung der dringend notwendigen Drogenstation am Klinikum in Klagenfurt bis zum Jahr 2015 - wie es der Strukturplan Gesundheit vorsieht - ist leider nach wie vor nicht gewährleistet.

Einen weiteren Handlungsbedarf sehe ich auf Bundesebene in der Reform der Finanzierung der stationären Langzeittherapie zur Rehabilitation schwer Drogenkranker. Dieser Teilbereich der Gesundheitsversorgung Suchtkranker ist in Österreich größtenteils nicht im Gesundheitssystem integriert und erfolgt bis jetzt überwiegend auf der Grundlage unterschiedlicher Ländergesetze aus Sozialmitteln der Länder und Justizmitteln des Bundes gem. Suchtmittelgesetz. Im Sinne der Gleichstellung Drogenkranker mit anderen chronisch Kranken sehe ich hier einen überregionalen Reformbedarf.


Festlicher Abschluss des 2. Fortbildungslehrganges „jUGEND & SUCHT“

Gesundheitsreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner, stellvertretender Landespolizeidirektor Generalmajor Wolfgang Rauchegger, Sanitätsdirektorin Dr. Elisabeth Oberleitner, MPH haben heute gemeinsam mit Dr. Barbara Drobesch den AbsolventInnen des Lehrganges „jUGEND & SUCHT“ im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung die Abschlusszertifikate verliehen.

15 Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugendwohlfahrt und der offenen Jugendarbeit, 2 Ärztinnen der Kärntner Gebietskrankenkasse sowie 7 MitarbeiterInnen der Exekutive nahmen an der berufsbegleitenden Zusatzausbildung teil. Aufgrund der großen Nachfrage wurde dieser Lehrgang zum 2. Mal von der Landesstelle Suchtprävention Kärnten angeboten. Dadurch wurde den Interessierten die Möglichkeit geboten sich durch die Aneignung des suchtspezifischen Fachwissens und den praktischen Anwendungsmöglichkeiten besser zu qualifizieren.

Es referierten 12 renommierte ExpertInnen aus Österreich. Der Lehrgang umfasste für JugendbetreuerInnen 5 Module zu insgesamt 70 Unterrichtseinheiten, für die Exekutive 4 Module zu 56 Unterrichtseinheiten. Die Kosten des Lehrganges wurden zur Gänze vom Gesundheitsreferat getragen.

Hinschauen und Handeln muss in der Arbeit mit Jugendlichen selbstverständlich werden. Dies gelingt aber nur, wenn sich möglichst viele Erwachsene auch zutrauen, das Richtige zu tun.

Nach dem Motto „Wissen ist ein erster Schritt“ war dieser Fortbildungslehrgang die Basis für viele weitere Schritte in der Begleitung junger Menschen.

TeilnehmerInnen des Lehrganges: Bazlen Sabrina, Burgstaller Hans, Ladinig Anton, Lobnig Eveline, Mag. Plieschnegger Claudia, Puxbaumer Ralf, Mag. Scheiring Ulrike, Seiner Simone, Mag. Slamanig Diana, Mag. Stromberger Karin, Tarman Herbert, Ungar Stefan, B.Sc., Mag. Vrzak Silvia, Walter Veronika, Mag. (FH) Weber Sabine, Dr. Kessler Elisabeth, Dr. Wieser-Mitzner Silvia, Berger Johann, Janschitz Robert, Maier Gerd, Ortner Andreas, Valente Bruno, Wille Stefan, Wulz Tamara


Elternarbeit - eine wichtige Säule

Das Elternhaus, die Familie hat vom ersten Tag an eine ganz wichtige Schutzfunktion für ein Kind, damit Sucht gar nicht erst entsteht.

Darum bieten wir auf Anfrage Elternabende an, die auch gerne angenommen werden, wie zum Beispiel am 4. Juni 2013 an der NMS Nötsch.


Nähere Informationen finden Sie unter der Rubrik „Eltern“


Vorbeugen WIRKT! - mit dem neuen Präventionsprogramm plus

Mit einem besonderen Zertifikat wurden 25 Lehrerinnen und Lehrer aus
5 Kärntner Schulen
geehrt. Diese Pädagoginnen und Pädagogen haben in den vergangenen vier Jahren, begleitet von der Landesstelle Suchtprävention Kärnten, das österreichische Präventionsprogramm plus an ihren Schulen erfolgreich umgesetzt.

Näheres finden Sie hier!



Bildergalerie:
IMG_7249.JPG


31. Mai - Weltnichtrauchertag!

Wohlbefinden reduziert die Raucheinstiegsrate!
Offene Kommunikation und unterstützende Beziehungen in Familie, Schule und Umfeld fördern das Wohlbefinden von Jugendlichen.
Laut einer aktuellen Erhebung haben 43 % der 11-17-jährigen österreichischen Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit dem Rauchen. Der Raucheinstieg erfolgt meist zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr. Zirka 1/3 der 17-Jährigen raucht täglich.

Eltern sind herausgefordert!
Autonomie und das Ausloten persönlicher Grenzen sind wichtige Entwicklungsschritte!
Geben wir Jugendlichen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und ihre Grenzen durch Herausforderungen zu erkennen.
Interessieren wir uns für ihre Wahrnehmung der Welt!

Elternbroschüre "Über´s Rauchen reden" Download

Pädagogen fördern kritische Auseinandersetzung!
Das Entwickeln eines eigenen Wertesystems ist von zentraler Bedeutung!
Nehmen wir Jugendliche ernst und setzen uns mit ihnen auseinander!
Fordern wir sie heraus, sich mit Zusammenhängen zu beschäftigen!

www.feel-ok.at
www.juliarauchfrei.at

Gehen wir mit gutem Beispiel voran!
Kinder wollen erwachsen werden!
28 % der Erwachsenen in Österreich rauchen täglich!

Hilfen und Informationen zum Rauchausstieg:
Österreichisches Rauchertelefon
Raucherberatung Kärntner Gebietskrankenkasse
Rauchausstieg per Handy-App

Weitere Information finden Sie hier:
Rauchverhalten in Österreich
Rauchverhalten österrichischer SchülerInnen
WHO
Deutsches Krebsforschungszentrum


15. Mai - Internationaler Tag der Familie

1993 wurde durch eine Resolution der UN-Generalversammlung der Internationale Tag der Familie geschaffen und auf den 15. Mai festgelegt.
Wir möchten Sie einladen, diesen Tag bewusst mit Ihrer Familie zu genießen:

Das stärkt und schützt!

Wie das funktionieren kann, können Sie bei uns unter der Rubrik "Eltern" genauer nachlesen.


LSP goes PH

Seit dem Sommersemester 2013 hat die Landesstelle Suchtprävention Kärnten einen Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule für den Lehramtsbereich Volks- und Sonderschule. Im Rahmen des Studienfachbereiches "Funktionale, soziale und personale Kompetenzen" erfahren derzeit 77 Studierende etwas über die Grundlagen moderner Suchtprävention, dem Problembereich "Kinder aus Suchtfamilien" und bekommen einen Einblick in das Programm "Eigenständig werden".


Suchtvorbeugung war ein Thema bei den GUK SchülerInnen

Am 14. und 15. März 2013 fanden in den Schulen für allgemeine Gesundheits- u Krankenpflege in Villach und Klagenfurt Workshops mit Mitarbeiterinnen der Landesstelle Suchtprävention Kärnten statt. Erarbeitet wurden mit den SchülerInnen folgende Themen: Suchtentstehung, Substanzkonsum, Schutz- und Risikofaktoren, persönliche Ressourcen sowie bestehende Hilfsangebote in Kärnten. Die Themen haben die SchülerInnen zum Nachdenken angeregt und sie konnten viel in die Praxis mitnehmen.



Bildergalerie:
GUK1.jpgGUK2.jpgGUK4.jpg


10. Gesundheitstag in St. Jakob im Rosental

Die Gesunde Gemeinde St. Jakob im Rosental feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. ´
Im Mittelpunkt der Jubiläumsgesundheitstage standen zahlreiche gesundheitsrelevante Informationen.
Die Landesstelle Suchtprävention war mit dem Quizrad vertreten und Mag. Christiane Kollienz-Marin ging im Rahmen des Vortrages „Irgendwann wird’s zu viel“ der Frage nach, wie man sein Kind vor Sucht schützen kann.


Präventionsprogramm PLUS an der NMS Nötsch

Im Rahmen des Präventionsprogrammes PLUS arbeiteten Schülerinnen und Schüler der NMS Nötsch gemeinsam mit ihren LehrerInnen und mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Dir. Baurecht zum Thema „Neue Medien“.
Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen!
Das fanden auch die Eltern, die sehr zahlreich zur Präsentation erschienen sind und begeistert waren!



Bildergalerie:
kinder.JPGkinder1.JPGkinder3.JPG


Dein Tipp für Julia!

Die aktuelle Online-Kampagne des österreichischen Rauchertelefons.
Eine interaktive Seite – steigen sie gleich ein unter www.juliarauchfrei.at
oder unter www.facebook.com/Rauchertelefon
Sie machen die Vorschläge – Julia probiert sie aus!


Aktionstag in der NMS Villach Auen

Am 27.Februar fand in der Neuen Mittelschule Auen in Villach wieder der alljährliche Schwerpunkttag des „Netzwerk gegen Sucht“ statt.
Dieses Jahr stand alles unter dem Motto:
„Hilfe, Pubertät! Gefahr Erziehungsburnout? Es geht auch anders!"
Die Landesstelle Suchtprävention Kärnten war in Kooperation mit der Caritas Kärnten mit einem Informationsstand vertreten.
Das „Quizrad“ war DER Anziehungspunkt für die Jugendlichen. Es entstanden rege Diskussionen und es konnten viele Informationen zu suchtspezifischen Fragen weitergegeben werden.
Für das Lehrpersonal wurde ein Stand mit hilfreichen Materialien zum Thema Suchtvorbeugung zur Verfügung gestellt.





Bildergalerie:
DSCN2289.JPGDSCN2294.JPGDSCN2287.JPGDSCN2292.JPG


It´s up to you...

Am 26. Februar 2013 fand für die Lehrlinge der Kelag Lehrlingsschule St. Veit an der Glan ein vierstündiger Workshop zur Suchtvorbeugung statt.
Es wurden Themen wie Suchtentstehung, Substanzkonsum, Schutz- und Risikofaktoren, persönliche Ressourcen, sowie Hilfe bei Problemen bearbeitet. Die Jugendlichen zeigten sehr großes Interesse.
Resümee am Ende: Es hat allen gefallen, war sehr informativ, die Themen haben zum Nachdenken angeregt. 



Bildergalerie:
DSCN2274.JPGDSCN2276.JPGDSCN2279.JPG


10 Jahre Safer Internet Day

Am 5. Februar 2013 findet bereits zum 10. Mal der internationale Safer Internet Day statt. Im Jubiläums-Jahr liegt der Schwerpunkt auf „Online Rights and Responsibilities“. Das Motto lautet: „Connect with respect!“

Die Europäische Kommission regt den jährlichen Aktionstag im Rahmen des Safer Internet Programms an. International integrieren sich bereits über 70 Länder am Safer Internet Day, um auf die „Internet-Sicherheit“ aufmerksam zu machen.
International organisiert das europäische Netzwerk Insafe den Safer Internet Day.

Die Ziele des Safer Internet Day sind:

  • Den Nutzer/innen wird ins Bewusstsein gerufen, wie unverzichtbar ein gefahrloser Umgang mit dem Internet ist!
  • Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende werden mit Informationen und verständlichen Tipps unterstützt!
  • Weiters sollen Institutionen, Organisationen, Verbände, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Initiativen und Privatpersonen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene dazu animiert werden, an einer internationalen Kampagne teilzunehmen.

    Besuchen Sie die Homepage von Safer Internet und machen Sie sich schlau: www.saferinternet.at

Die Landesstelle Suchtprävention bietet zu diesem Thema eine Elternbroschüre mit dem Titel „ Mit Jugendlichen über neue Medien reden“ an.

Download


„Drop a Glass size“!

Ziel der Kampagne ist es, speziell Frauen zu motivieren ihren Alkoholkonsum zu überdenken. Appelliert wird aber nicht vordergründig an das Gesundheitsbewusstsein der Frauen!
Vielmehr wird versucht, sie über ihre Eitelkeit anzusprechen. So können Interessierte auch mittels eigenem Foto feststellen, wie sich ihr Trinkverhalten in zehn Jahren auch auf ihr Aussehen auswirken könnte.
Zusätzlich gibt es Tests zur Einschätzung des eigenen Trinkverhaltens.

Weitere wertvolle Informationen finden Sie hier


jUGEND & SUCHT

Anfang Februar startet der 2. Lehrgang "jUGEND & SUCHT". Damit kommt die Landesstelle Suchtprävention Kärnten dem im Kärntner Suchthilfeplan festgeschriebenen Maßnahmenpaket zur Qualitätssicherung und Professionalisierung von Berufsgruppen nach, die mit Jugendlichen arbeiten.
Zielgruppe dieses Lehrganges sind MitarbeiterInnen aus Jugendwohngemeinschaften und Exekutivbeamte, die sich schwerpunktmäßig der Prävention widmen.

Der Lehrgang ist in 5 Modulen aufgebaut und vermittelt Basiswissen zu den Bereichen:

  • Suchtentwicklung
  • Jugendpsychiatrische Aspekte
  • Suchtformen
  • Recht und Drogen
  • Motivierende Gesprächsführung und Prävention


Vorbeugen wirkt! 10 Jahre Landesstelle Suchtprävention Kärnten

Die Landesstelle Suchtprävention Kärnten ist seit nunmehr 10 Jahren als Servicestelle für alle, die einen Beitrag zur Suchtvorbeugung leisten wollen, tätig.
In dieser Zeit konnten über 500.000 Menschen über die Gefahr von Suchterkrankungen und deren Vorbeugung informiert und ca. 70.000 Personen in Form von Projekten oder Beratung unterstützt werden.
Wir danken allen KooperationspartnerInnen für die gute Zusammenarbeit und freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr wieder viele suchtpräventive Impulse zu setzen!


Filmbeitrag KT1


Pilotprojekt „Risiko-Guide“ startet am BG/BRG Lerchenfeld

Das gemeinsame Pilotprojekt der Landesstelle Suchtprävention Kärnten und der Kärntner Gebietskrankenkasse „Risiko-Guide“ setzt beim Thema Alkohol auf Vorbildwirkung von Jugendlichen. Ziel ist ein verantwortungsvoller Umgang mit alkoholischen Getränken.
70 Schülerinnen und Schüler der 9. Schulstufe werden im Rahmen von Workshops über Wirkung und Risiken von Alkohol informiert und diskutieren mit Experten aus den Bereichen Prävention und Beratung zu diesen Themen. Sie können somit ihr Konsumverhalten reflektieren und wissen, welche Schritte in einer Notsituation zu setzen sind, ganz nach dem Motto:
„Look at yourself and look at your friends”

Filmbeitrag KT1


Die letzte Zigarette – Hilfe beim Rauchausstieg!

Der Rauchstopp zahlt sich immer aus! Denn bereits 20 Minuten nach der letzten Zigarette machen sich die ersten körperlichen Verbesserungen bemerkbar.
Die Initiative „Rauchertelefon“ unterstützt Sie, wenn

  • Sie Beratung und Begleitung bei der Reduktion oder beim Rauchstopp wünschen
  • Sie Fragen rund um das Thema Rauchen, Rauchfrei werden, Tabak und Nikotin haben
  • Sie sich Sorgen um Ihre Gesundheit machen
  • Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Tabakentwöhnung informieren
    möchten

Filmbeitrag KT1

Homepage Rauchertelefon


„Einfach nicht einfach“, - oder doch?

Am 25.9.2012 fand in Villach für Filialleiterinnen und Lehrlingsverantwortliche des Drogeriemarktes Österreich ein Seminar zur Suchtvorbeugung im Lehrbetrieb statt.
Unter der Leitung von Mitarbeiterinnen der Landesstelle Suchtprävention Kärnten wurde den Teilnehmerinnen ein Basiswissen zu den Themen Sucht, -ursachen, -entstehung und Präventionsmaßnahmen vermittelt, sowie die Möglichkeiten im Umgang mit jugendlichem Konsumverhalten aufgezeigt.

Resümee am Ende: Es ist manchmal einfach nicht einfach, aber vorbeugen wirkt!



Bildergalerie:
DM.Ab.2.jpgDM.Ab.4.jpgDM.Ab.3.jpg


9. September 2012 - "Tag des alkoholgeschädigten Kindes"

Jedes 10. Kind in Österreich hat zumindest einen suchtkranken Elternteil. Studien belegen, dass diese Kinder ein besonders erhöhtes Risiko haben, später ebenfalls eine Suchtkrankheit zu entwickeln.
Sie leiden häufig unter sozialen, psychischen und körperlichen Belastungen. Die Verbesserung ihrer Situation ist eine Zukunftsaufgabe zum Wohle der betroffenen Kinder, ihrer Familien und der Gesellschaft.
Die Landesstelle Suchtprävention Kärnten sieht sich als Drehscheibe und Motor, die Sensibilisierung und Vernetzung zu diesem Thema voranzutreiben und Angebote nachhaltig zu verankern:

  • Fachtagung „Kinder in Suchtfamilien“
  • Regionaler Ansprechpartner vom bundesweiten ENCARE-Netzwerk
  • Erarbeitung eines Leitfadens zur Kooperation zwischen drogenspezifischen Einrichtungen und der Jugendwohlfahrt in Kärnten
  • Bildung eines Expertenteams, um bedarfsgerechte Maßnahmen für Kinder aus Suchtfamilien zu erarbeiten
  • Modulkonzeption und Umsetzung durch die Landesstelle Suchtprävention
    Kärnten für KindergartenpädagogInnen
  • Umsetzung des Gruppenprogramms "Trampolin" in Kooperation mit dem Mini-Ambulatorium Wolfsberg, dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes-
    und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf und dem Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung der Katholischen Hochschule NRW
  • Fortbildung für PädagogInnen und TeilnehmerInnen unterschiedlichster
    Professionen zum Thema "Wenn Eltern alkoholkrank sind... Hilfen für Kinder
    aus suchtbelasteten Familien - was kann/darf Schule tun?"


„Klick rein, finds raus“ – feel-ok.at im neuen Design!

Endlich ist es soweit. Die Website feel-ok.at steht ab sofort Jugendlichen und Multiplikator/-innen in einem ganz neuen Design und mit einer neuen, kinderleichten Navigation zur Verfügung.
Das Team der Landesstelle Suchtprävention wünscht allen viel Spaß beim Surfen.



Bildergalerie:
feel.ok.at_postcards.png


Wissen ist ein erster Schritt!

Die Landesstelle Suchtprävention ist nicht nur DIE Servicestelle in Sachen Suchtvorbeugung für alle Kärntnerinnen und Kärntner. Wir setzen auch Maßstäbe zur Qualitätssicherung:
Je mehr Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten auch wissen, wie sie diese durch manchmal schwierige Zeiten professionell begleiten können, desto nachhaltiger kann Jugendlichen geholfen werden! Sollten auch Sie in einer Jugend-WG oder einem Jugendzentrum in Kärnten arbeiten und Interesse an einer fundierten suchtspezifischen Ausbildung haben bekommen Sie bei uns nähere Informationen:


Kontaktpersonen: MMag.Cornelia Moschitz oder DSA Annemarie Lenko

Filmbeitrag KT1


Festlicher Abschluss nach 7 lehrreichen Monaten!

Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser hat heute gemeinsam mit Barbara Drobesch und Cornelia Moschitz den Absolventinnen und Absolventen des Lehrganges „jUGEND SUCHT bERATUNG“ die Abschlusszertifikate verliehen.

24 Streetworker und Jugendbetreuer haben sich dieser umfassenden Zusatzausbildung unterzogen, die erstmals in Kärnten von der Landesstelle Suchtprävention angeboten wurde.

Als ReferentInnen fungierten 16 ExpertInnen aus Österreich, Deutschland und Italien. Der Lehrgang bestand aus 6 Modulen zu insgesamt 84 Unterrichtseinheiten. Die Kosten des Lehrgangs wurden vom Gesundheitsreferat übernommen.

Die AbsolventInnen sind: Bieder Marco, Colazzo Carlo, Druck Matthias, Fanzott Kerstin, Gsodam Susanne, Haslacher Daniel, Kandutsch Birgit, Köppl Eva, Leitner Markus, Luser Birgit, Meesters Margarethe, Murnig René, Nastran Silke, Perko Katrin, Prilling Alexandra, Reiter Gundula, Ressmann Roland, Sattler Nina, Schüßler Susanne, Stroissnig Karina, Tautscher Martin, Trzesniowski Jutta, Vallant Jennifer, Wallner Thomas.

Filmbeitrag KT1



Bildergalerie:
streetw.abschl.1.jpg


26. Juni 2012 Weltdrogentag

Der Weltdrogentag, auch internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und Drogenhandel genannt, wurde 1987 von den Vereinten Nationen beschlossen. An diesem Tag wird weltweit über Gefahren, Folgen und Prävention berichtet.
In Kärnten geht man davon aus, dass es zirka 37.000 Suchtkranke und weitere 90.000 Personen gibt, die ein gesundheitsgefährdendes Verhalten bezogen auf legale oder illegale Drogen sowie Glücksspiel haben. Zusätzlich sind weitere 100.000 Menschen als Angehörige von der Erkrankung mitbetroffen, zirka 10.000 davon sind Kinder!

Vorbeugen wirkt! - nutzen Sie die Angebote der Landesstelle Suchtprävention Kärnten

Hilfe für Betroffene und Angehörige finden Sie hier


31. Mai Weltnichtrauchertag!

2012 ist der jährlich stattfindende Weltnichtrauchertag der Einflussnahme der Tabakindustrie gewidmet. Die Kampagne soll jeden dazu aufrufen, gegen die Versuche der Tabakindustrie vorzugehen, das internationale Rahmenübereinkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs einschließlich seiner Leitlinien und Initiativen zur Bekämpfung der „Tabakepidemie“ zu unterwandern.

Rauchen ist im Gegensatz zu den Botschaften der Zigarettenindustrie uncool - es stinkt, macht abhängig, senkt die körperliche Fitness, kann zu Herzinfarkt und Krebs führen, belästigt und gefährdet alle Nichtraucher/innen, die unfreiwillig dem Passivrauchen ausgesetzt sind. Einmal „eingewickelt", fällt es schwer wieder aufzuhören. Die einzige, die vom Rauchen profitiert, ist daher die Tabakindustrie.

Interessante Informationen und Links:

Informationsveranstaltung der Kärntner Gebietskrankenkasse

Rauchertelefon

WHO Regionalbüro Europa

• Informationsbroschüre für Eltern „Übers Rauchen reden!“ Download

Free your mind – Infoseite für Jugendliche rund ums Rauchen


Neue PeerstrainerInnen ausgebildet!

Am 12. und 13. April fand die neue Ausbildung von PeerstrainerInnen für das Projekt „PEER-Drive-Clean!“ statt.
9 sehr engagierte StudentInnen freuen sich nun auf ihre neuen Aufgaben.
Insgesamt können jetzt 14 geschulte „Peers“ in den Kärntner Fahrschulen eingesetzt werden.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier



Bildergalerie:
PDC.2.jpgPDC.3.jpgPD.4.jpgPDC.5.jpgPDC.6.jpg


NEU! Suchthilfekompass Kärnten

20.3.2012

Gemeinsam mit Dr. Renate Clemens-Marinschek (Sonderkrankenhaus de La Tour), Dr. Christoph Schneidergruber (Sprecher Suchtbeirat), Dr. Barbara Drobesch (Landesstelle Suchtprävention) und Mag. Bettina Quantschnig (Spielsuchtambulanz Villach) präsentierte Gesundheitsreferent LHStv. Dr. Peter Kaiser den „Kärntner Suchthilfekompass“ mit dem Titel „Irgendwann wird´s zuviel". Damit gibt es erstmals einen Überblick über alle professionellen Beratungseinrichtungen des Landes, aufgegliedert nach drei Schwerpunkten: Drogen, Alkohol und Medikamente sowie Spiel- und Onlinesucht.


Download Suchthilfekompass Kärnten hier

Landespressedienst

Video Kleine Zeitung


Gelungener Auftakt

Kinder aus Suchtfamilien

Ein gelungener Auftakt zur Vernetzungsarbeit in den Bezirken Wolfsberg und Völkermarkt am 7.März 2012.

Namhafte Experten referierten in der NMS St. Andrä zum Thema „wenn Eltern alkoholkrank sind… Hilfen für Kinder aus suchtbelasteten Familien – was kann/darf Schule tun?“

In Kooperation mit den Bezirksschulinspektoren von Wolfsberg und Völkermarkt gelang es über 80 interessierte TeilnehmerInnen unterschiedlichster Professionen zu dieser Problematik zu sensibilisieren sowie eine regionale Vernetzung zu initiieren.

Ganz nach dem Motto „Alle in einem Boot, aber jeder an seinem Platz“ wollen sich die betroffenen Berufsgruppen in Zukunft intensiv mit diesem bislang tabuisierten Thema auseinandersetzen.



Bildergalerie:
Ki.i.Suchtf.1.jpg


Vorbeugen wirkt!

Am 9. März 2012 fand für die Kärntner Lehrlinge des Drogeriemarktes Österreich ein Workshop zur Suchtvorbeugung statt.
Unter der Leitung einer Mitarbeiterin der Landesstelle Suchtprävention wurden Themen wie Suchtentstehung, Substanzkonsum, Schutz- und Risikofaktoren, Selbst- und Fremdgefährdung im Rausch sowie Hilfe bei Problemen bearbeitet.

Die Jugendlichen zeigten großes Interesse und bei den interaktiven Übungen, dem Wissensquiz, den Reflexionsgesprächen und Diskussionen wurde sehr aktiv mitgemacht.

Resümee am Ende: Es hat allen gefallen, war sehr informativ, die Themen haben zum Nachdenken angeregt und es waren viele Anregungen für den Alltag dabei.



Bildergalerie:
DM-L1.jpgDM-L2.jpgDM-L4.jpg


Spannender Elternabend

Der sehr engagierte Elternverein der VS/NMS St. Ursula in Klagenfurt organisierte am 06.03.2012 einen Elternabend zum Thema "Acht Sachen, die Erziehung stark machen - stark durch Erziehung - zu stark für Sucht". Es ist wichtig, Kindern Schutzfaktoren fürs Leben mitzugeben - damit Sucht gar nicht erst entsteht!

Nähere Informationen zu „Acht Sachen, die Erziehung stark machen – stark durch Erziehung – zur stark für Sucht“ finden Sie hier


Volksschule Egg jetzt ausgezeichnet!

Seit diesem Schuljahr setzten an der VS Egg mindestens 80% der PädagogInnen das Lebenskompetenzprogramm "Eigenständig werden" um. 
Dafür erhielt das Team von Direktorin Johanna Robin ein Zertifikat durch Herrn Gesundheitsreferent Dr. Peter Kaiser überreicht. 
„Eigenständig werden“ wird bereits an 99 Kärntner Volksschulen umgesetzt und zwar von 261 ausgebildeten PädagogInnen. Damit bekommen in Kärnten jährlich rund 6.500 Volksschulkinder und deren Eltern diese spezielle Unterstützung.

www.eigenstaendig.net


Suchtprävention war ein Thema für „BAKIP-Schülerinnen“

Im Rahmen der Projektwoche fanden für SchülerInnen des 1. Jahrganges der Bundes-Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Klagenfurt vom 8. bis 10. 2. 2012 Workshops zur Suchtvorbeugung statt.
Unter der Leitung von Mitarbeiterinnen der Landesstelle Suchtprävention wurden Themen wie Konsummotive, Substanzkonsum, Schutz- und Risikofaktoren, bearbeitet. Die SchülerInnen waren sehr interessiert und setzten sich mittels interaktiver Übungen, Reflexionsgesprächen sowie Diskussionen sehr aktiv mit der Thematik auseinander.



Bildergalerie:
DSCN0077.jpgIMG_0324.jpgbakip2.jpgbakip3.jpg


Safer Internet Day 2012

Der von der Europäischen Kommission initiierte Aktionstag wird 2012 bereits zum neunten Mal durchgeführt. Weltweit beteiligen sich bereits 70 Länder am Safer Internet Day, um auf die „Internetsicherheit“ aufmerksam zu machen.
Das Motto am 7. Februar lautet „Gemeinsam die Online-Welt entdecken – aber sicher“.

Nähere Informationen finden Sie hier

Einen interessanten Artikel zum Thema „Soziale Netzwerke und Alkohol: Ein riskanter Mix für Jugendliche“ finden Sie hier


jUGEND SUCHT bERATUNG

Erfolgreicher Start der suchtspezifischen Fortbildungsreihe für StreetworkerInnen und Personen aus Gesundheitsberufen im Dezember 2011 am Bildungshaus Krastowitz.
In sechs Modulen werden den TeilnehmerInnen spezielles Know-how im Suchtbereich sowie fundierte anlassbezogene Interventionsmöglichkeiten vermittelt, um experimentier- und risikofreudige Jugendliche effektiv und professionell unterstützen zu können.
Ein ausgewogenes Verhältnis bei der Auswahl der ReferentInnen aus Wissenschaft und Praxis gewährleistet die hohe Qualität dieses Weiterbildungsangebotes.

Die interessierten TeilnehmerInnen waren auch beim zweiten Modul im Jänner mit großem Engagement dabei und konnten sich viele Anregungen für die praktische Arbeit mitnehmen.

Nähere Informationen zu den Modulen finden Sie hier



Bildergalerie:
streetw.1.jpgstrw1b.jpgstreetw.2.jpgstreetw.3.jpgstreetwork_modul1 4.jpgstreetwork_modul1 5.jpgstreetw.6.jpgstreetw.7.jpg


Erfolgreicher Elternabend

Im Rahmen der "Stadlgespräche", die der Absolventenverband der LFS Buchhof organisiert, fand am 12.01.2012 ein Elternabend zu den "Acht Sachen, die Erziehung stark machen" statt.
VORBEUGEN WIRKT - davon waren auch die 35 BesucherInnen überzeugt!



Bildergalerie:
DSCN1460.jpgDSCN1458.jpgDSCN1451.jpg


Öbig-Bericht zur Drogensituation 2011

Im aktuelle Öbigbericht finden Sie aktuelle Informationen zur Drogensituation 2011

Downlaod hier


26. November „Kauf-nix-Tag“ - einfach zum Nachdenken

Vorweihnachtszeit bedeutet für viele Eltern häufig Stress, - welche Geschenke sollen, wollen oder können sie ihren Kindern kaufen.
Wir möchten Eltern einladen, einmal kurz innezuhalten.
… Es gibt auch andere Dinge, die man Kindern schenken kann:
Einen Abendspaziergang, gemeinsam Geschichten erfinden, zusammen spielen, lachen, kochen und vieles mehr.
Diese Geschenke kosten nichts, sind jedoch für die gesunde kindliche Entwicklung sehr wichtig.

Liebe lässt sich nicht kaufen, Liebe darf man schenken.
Einem Kind Liebe zu schenken bedeutet, es anzunehmen wie es ist und ihm das auch zu zeigen.

Stark durch Erziehung – zu stark für Sucht


PLUS – 32 NEUE!!!

Heuer starteten in Kärnten 2 neue Lehrgänge mit insgesamt 32 sehr engagierten PädagogInnen zum Präventionsprogramm PLUS!

Somit wird PLUS  bereits in 30 Kärntner Schulen
erfolgreich umgesetzt!

Vorbeugen wirkt!

Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier


„Irgendwann wird's zuviel!“

Start der Vortragsreihe über regionale Suchtberatung
Suchthilfe Netzwerk Kärnten bietet allen Gemeinden kostenlos Vorträge über Suchterkrankung und mögliche Hilfsangebote.

Landespressedienst
Gesundheitsland Kärnten

Nähere Informationen:
Eveline Kriechbaum
Tel.: 050 / 536-57034
Email: eveline.kriechbaum@ktn.gv.at



Qualitätsbestätigung für „PEER-Drive-Clean!“

Das, auch von der Landesstelle Suchtprävention angebotene Projekt, "PEER-Drive-Clean!" wurde von der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EMCDDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction) als "best practice example" gelistet.

Best Practise Portal der EMCDDA

Nähere Informationen zum Projekt finden sie hier


Fruchtige Geschmackserlebnisse ohne Alkohol - die neue Sansibar ist da!

In ansprechendem Design, Ruck Zuck auch alleine aufgestellt, stabil und erweiterbar, in jedem PKW zu transportieren, kann die Bar ab sofort bei der Landesstelle Suchtprävention kostenlos entlehnt werden.

Nähere Informationen hier


 Kindergruppe MIKIWA
Suchtprävention im Kleinkindalter, - erfolgreicher Projektabschluss in 4 Kärntner Kindergärten

Die bewährten Projekte „Spielzeugfreier-„ und „Spielzeugreduzierter Kindergarten“ wurden 2011 unter Betreuung der Landesstelle Suchtprävention an 4 Kärntner Kindergärten erfolgreich durchgeführt.
Die Projekte basieren auf der Erkenntnis, dass ausgebildete Lebenskompetenzen wie z.B. Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Selbstvertrauen oder auch Frustrationstoleranz wichtige Schutzfaktoren gegen eine mögliche Suchtgefährdung sind.
Durch das Herausnehmen des „vorgefertigten“ Spielzeugs aus dem Spiel-Alltag werden neue Freiräume, neue Spielräume geschaffen, die die Kreativität und Phantasie fördern. Die Kinder zeigen Ideenreichtum, Selbstbewusstsein und entwickeln neue soziale Kompetenzen.
Pädagoginnenaussage Kindergruppe MIKIWA: „Ganz ohne Angebot vorgefertigter Spielzeuge war diese Zeit vom miteinander Reden, Spielen und einander neu Entdecken bestimmt.“

Projektkindergärten:
Kindergruppe MIKIA Feldkirchen (Spielzeugfrei); Erfahrungsbericht
Gemeindekindergarten Dellach/Gail (Spielzeugreduziert)
Gemeindekindergarten St. Michael/Bleiburg (Spielzeugreduziert); Erfahrungsbericht 
Gemeindekindergarten Zlan (Spielzeugreduziert); Erfahrungsbericht

Projektinformation "Spielzeugfreier Kindergarten"



Bildergalerie:
zlan2.jpgspzgfr.st.michael2.jpgDellach.jpgspzgfr.st.michael1.jpg


31.5.2011 Weltnichtrauchertag

Nach Schätzungen der WHO sterben weltweit jährlich vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen des Zigarettenkonsums, dies bedeutet alle neun Sekunden ein Todesfall.

2/ 3 aller Raucher hat sich schon ernsthaft mit dem Rauch-Stopp beschäftigt oder schon ein bis drei Rauch Stopp Versuche hinter sich.
Nützen Sie die Unterstützungsangebote !

Kostenlose Angebote in den Ballungsräumen Klagenfurt und Villach:
KGKK: Info und Anmeldung unter 05058555440
Raucherambulanz am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee:  Anmeldung: 0463/ 538 34002

Kostenlose bundesweite telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung:
Mo –Fr von 10.00 – 18.00 am Rauchertelefon unter 0810 810 013
www.rauchertelefon.at


Rauch Stopp Gruppen in den Bezirken Villach Land und Völkermarkt
Im Rahmen des Projektes „Pfeif auf`s Rauchen. Deinem Kind zuliebe“ fanden im Frühling sehr erfolgreich Rauch Stopp Gruppen statt. Im Herbst 2011 sind in folgenden Gemeinden weitere Rauch Stopp Gruppen geplant:
Neuhaus, Bad Eisenkappel, Diex, Finkenstein, Stockenboi und Velden.

Online Rauch Stopp – für Jugendliche und junge Erwachsene:
www.endlich-aufatmen.at

www.rauchfrei-online.de 

www.justbesmokefree.de 


Erste Österreichische Studie zur Glücksspielprävention in Wien vorgestellt

10.5.2011
Die Österreichische ARGE Suchtvorbeugung hat vor nunmehr zwei Jahren eine Studie zur Glücksspielprävention in Österreich in Auftrag gegeben. Durchgeführt wurde die Studie vom Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg. Die Ergebnisse liegen nun vor und zeigen Handlungsbedarf auf vielen Ebenen.

Pressetext
Studie - Kurzfassung
7 Punkte Programm

Informationsbroschüre zur Glücksspielsucht Download


Nur nüchtern hinters Steuer!

Projekt „PEER-Drive-Clean!“ nun auch an Kärntens Fahrschulen

4.5.2011
Alkohol und Drogen am Steuer sind eine große Gefahr für die Verkehrssicherheit, mehr noch für junge Fahrer, deren geringere Alkoholtoleranz und Fahrpraxis die Unfallhäufigkeit gegenüber älteren vervielfachen. Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser will deshalb Kärntens Führerscheinneulinge gezielt über diese Risiken informieren und hat heute gemeinsam mit der Landesstelle Suchtprävention das Projekt „PEER-Drive-Clean!“ der Öffentlichkeit vorgestellt. „Wir versprechen uns von diesem Projekt, dass unsere Fahrschüler ein stärkeres Bewusstsein für Gefahren entwickeln”, begründete der Gesundheitsreferent seine Initiative.

„PEER-Drive-Clean!“ ist ein in Deutschland entwickeltes Projekt, das derzeit in zehn EU-Staaten erfolgreich umgesetzt wird. Eingebettet in die obligatorische Fahrschulausbildung wird von jungen Erwachsenen, sogenannten „Peers“, deren Führerscheinprüfung noch nicht allzu lange zurückliegt, das Modul „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ gestaltet. Gemeinsam mit den FahrschülerInnen werden Strategien und Regeln entwickelt, um alkohol- und drogenbedingte Rauschfahrten zu vermeiden. Information, Diskussion und Reflexion der eigenen Einstellungen und des eigenen Verhaltens stehen dabei im Mittelpunkt.
Durch den Vorteil der Lebensweltnähe zu den FahrschülerInnen, können die „Peers“ den angemessenen Umgang mit Trink-Fahr-Konflikten glaubwürdiger vermitteln als ein normaler Fahrschulunterricht.

In einer Pilotphase startete „PEER-Drive-Clean!“ jetzt an den Fahrschulen Alpenland in Klagenfurt und Werzin in Feldkirchen, die übrigen 23 in Kärnten sind zum Mitmachen eingeladen. Als „Peers“ konnten bislang sieben Studierende in Kooperation mit der Fachhochschule für Soziales in Feldkirchen ausgebildet werden.

Interessierte Fahrschulen erhalten das „PEER-Drive-Clean!“-Angebot kostenlos, das Projekt wird über das Gesundheitsreferat finanziert und evaluiert.

Angebotsfolder Download
Informationsbroschüre Alkohol und Führerschein Download

"PEER-Drive-Clean!" wurde von der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EMCDDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction) als "best practice example" gelistet.

Filmbeitrag KT1

weitere Informationen zu "PEER-Drive-Clean!"



Bildergalerie:
DRIVECLEAN4.jpg


Fachtagung Virtuelle Welten

Am 10. März 2011 fand in der Blumenhalle St. Veit/Glan unsere große Fachtagung „Virtuelle Welten im Erziehungsalltag“ – Segen oder Fluch statt. Rund 400 interessierte PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, JugendbetreuerInnen, PsychologInnen und SchulärztInnen informierten sich über Reiz und Gefahren von Facebook & Computerspielen. Beleuchtet wurden die Hintergründe einer problematischen Entwicklung von exzessiver Internetnutzung ebenso wie Möglichkeiten der Vorbeugung.
Den Abschluss bildete ein Ausblick in die virtuelle Entwicklung der nächsten Jahre.

Fazit: Sich interessieren und Kinder im Alltag begleiten ist der beste Schutz!

Eine Tagungsnachlese wird es in den nächsten Tagen auf unserer Homepage geben.

Landespressedienst
Filmbeitrag KT1



Bildergalerie:
Tagung2.jpgTagung3.jpgTagung4.jpg


Pilotprojekt "EIGENverantwortungLEBEN"

Mit dem Projekt „EIGENverantwortungLEBEN“ erwerben Jugendliche Schlüsselqualifikationen zur wirkungsvollen Suchtvorbeugung.
Seit über einem Jahr setzt die Landesstelle Suchtprävention Kärnten mit den IT@Labs des BFI neue Maßstäbe zur Suchtvorbeugung im Lehrlingsbereich. Ziel ist es, unter Einbeziehung der Ausbildner und Eltern den Jugendlichen ein Rüstzeug zu geben, das ihnen die Bewältigung unterschiedlichster Lebensaufgaben erleichtern soll. Entstanden sind auch tolle Beiträge (Film, Computerprogramme etc.) in denen sich die Jugendlichen mit sogenannten Alltagssüchten kritisch auseinandersetzen.


Europäischer Safer Internet Day 2011

Am 8. Februar 2011 findet zum 8. Mal der Europäische Safer Internet Day statt.

Er ist der jährliche Höhepunkt der Aktivitäten der nationalen Informations- und Koordinierungsstellen für sichere Internetnutzung und des Safer Internet Netzwerks der EU (Insafe) und steht unter der Schirmherrschaft von EU-Kommissarin Neelie Kroes.
Nehmen Sie den Safer Internet Day zum Anlass, um die sichere Internetnutzung zum Thema zu machen und eigene Projekte durchzuführen und vorzustellen! Alle Schulen, Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen etc. sind herzlich dazu eingeladen, am Safer Internet Day aktiv teilzunehmen.

Nähere Informationen unter saferinternet.at

Spot zum SID 2011 auf YouTube


Neue Informationsbroschüre zur Glückspielsucht

11.1.2011
Die aktuellen Zahlen sind alarmierend und zeigen, wie groß die Gefahr des so genannten "Kleinen Glücksspiels" ist: Rund 3.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind spielsüchtig, also "abhängige Spieler", bis zu 15.000 sind "problematische Spieler" – und die Tendenz ist steigend.
Bei der heutigen Pressekonferenz wurde von LHSTv. Dr. Peter Kaiser, Prim. Univ. Prof. Dr. Herwig Scholz, Mag. Bettina Quantschnig und Mag. Cornelia Moschitz die neue Informationsbroschüre zum Thema Glücksspielsucht vorgestellt.
Die Broschüre soll dazu dienen, Betroffene und deren Umfeld schneller und gezielter zu erreichen, um mit ihnen über die Risiken und Anhaltspunkte der Glücksspielsucht ins Gespräch zu kommen.

Download Broschüre hier

Spielsuchtambulanz de La Tour Villach


Buchtipp

Kaufen macht glücklich!?
Ideenbuch zur Kaufprävention für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Das Ideenbuch bietet theoretische Grundlagen sowie eine Sammlung von Übungen und Methoden. Die vorgestellten Methoden regen dazu an, eigene Wünsche und Sehnsüchte zu erkennen sowie Werte und einen eigenen Lebensstil zu entwickeln. Des weiteren bieten sie die Möglichkeit, sich mit den Gefahren der Verschuldung und der Kaufsucht auseinanderzusetzen und den Umgang mit Geld zu erlernen. Die Übungen und Spiele sind für Kinder und Jugendliche ab 10-12 Jahren geeignet und können in der Schule und Jugendarbeit eingesetzt werden.

Bewertung:
Sehr gut geeignet für PädagogInnen und ErzieherInnen.
*****
Infos zum Buch:
Autoren: Petra Kirchschlager-Fassler, Andreas Fassler
Hrsg.: Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.
München 2010
ISBN: 978-3-938395-07-9

Wussten Sie, dass laut einer Untersuchung der Arbeiterkammer Wien, in Österreich jeder 3. kaufsuchtgefährdet ist?


Newsletter 1-2011 der Landesstelle Suchtprävention Kärnten

Den aktuellen Newsletter können Sie hier downloaden


Passivrauch - eine Gefahr für Kinder!

Besonders Kinder gilt es vor Zigarettenrauch, einem der gefährlichsten Innenraumschadstoffe, zu schützen.
Die aktuelle Kampagne des Gesundheitslandes Kärnten in Kooperation mit dem Frauengesundheitszentrum Kärnten und der Landesstelle Suchtprävention Kärnten „Rauchen im Auto stinkt! Pfeif auf´s Rauchen Deinem Kind zuliebe“, informiert über Gesundheitsrisiken und Möglichkeiten zum Rauchausstieg.

TV Südkärnten
TV Kärnten

Folder Schutz vor Passivrauch Download

Rauchertelefon: kostenlose Information und Beratung
Mo.-Fr. 10 bis 18 Uhr
Tel.: 0810 810 013

Raucherausstiegskurse der Kärntner Gebietskrankenkasse in Klagenfurt und Villach
Anmeldung unter 050 5855 5440

„Mir rauchts mir reicht´s“ - Raucherausstiegsprogramme für Betriebe und Gemeinden. Informationen unter: www.gesundheitsland.at

Informationsbroschüre für Eltern „Über´s Rauchen reden!“ Download


Acht Sachen, die Erziehung stark machen

Neues Angebot explizit für Eltern

Am 1. Dezember 2010 stellte Gesundheitsreferent LHStv. Dr. Peter Kaiser gemeinsam mit Frau DSA Margit Nemeth ein neues Angebot der Landesstelle Suchtprävention Kärnten speziell für Eltern vor.

Das Angebot möchte den Eltern Mut machen, ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten zu spüren.
Denn: Starke Eltern haben starke Kinder!

KT1 Beitrag

TV Kärnten

Mehr Informationen finden Sie
hier


"Immer noch ein Spiel und noch ein Spiel und ..." Computersüchtig schon mit 15?

Mit dem Theaterstück „Immer noch ein Spiel und noch ein Spiel und …“ sowie einem Manual zur Aufarbeitung, hat die Landesstelle Suchtprävention Kärnten für Schulen ein Angebot entwickelt, um mit SchülerInnen das Thema Computer- u. Internetsucht zu thematisieren und zu bearbeiten. Dabei haben die SchülerInnen die Möglichkeit, ihr eigenes Konsumverhalten bezüglich neuer Medien zu reflektieren und erhalten Anregungen für einen nicht süchtig machenden Umgang mit Computer und Internet. Von November 2010 bis Februar 2011 wird das Theaterstück „Immer noch ein Spiel und noch ein Spiel und …“, ein Einakter für Jugendliche ab 13 von der Autorin Christina Jonke, unter der Regie von Maximilian Achatz, in 9 Schulen Kärntens vor ca. 850 SchülerInnen aufgeführt. Nach der Theatervorstellung wird von engagierten PädagogInnen das Thema, anhand von Unterrichtsunterlagen der Landesstelle, mit den SchülerInnen aufgearbeitet. Die Premierenaufführung fand am Gymnasium St. Martin in Villach in Anwesenheit von LHStv. Dr. Peter Kaiser statt.

KT1 Beitrag download



Bildergalerie:
Spielsucht 7.jpgDSCN0884.jpgDSCN0889.jpg


Neues Angebot für Festveranstalter!

Mit Fest.gmocht bietet Ihnen die Landesstelle Suchtprävention zahlreiche Ideen und Informationen, die Sie bei der Umsetzung einer verantwortungsvollen Festkultur unterstützen.

Mehr Information für Sie als Festveranstalter finden Sie
hier


Bericht zur Drogensituation 2010

Der neue ÖBIG-Bericht zur Drogensituation 2010 wurde veröffentlicht.

Download hier


Buchtipp

Starke Kinder – zu stark für Drogen
Handbuch zur praktischen Suchtvorbeugung

Kurzbeschreibung
Ein braves Kind gehorcht immer. Es sagt schön danke und bitte.
Es gibt Onkel und Tante artig Küsschen.
Und es sagt auch nicht nein, wenn ihm Freunde den ersten Schuss Heroin anbieten.
… So weit muss es nicht kommen! Eltern und Erziehende, die mit Kindern zusammen sind, können solchen Suchtgeschichten rechtzeitig vorbeugend entgegenwirken. Wirksamste Suchtprävention beginnt mit der frühkindlichen Erziehung, denn schon früh entscheidet es sich, ob ein Kind in seinem „inneren Rucksack“ genug Stärkendes aneignen kann, um für seinen Lebensweg gut gerüstet zu sein: ein gutes Selbstwertgefühl, Eigenwillen und Eigensinn, Selbständigkeit, Konfliktfähigkeit, Gesprächsbereitschaft …

Dieses Buch gibt praktische Tipps und Anregungen und zeigt Möglichkeiten auf, wie Suchtprävention im Alltag mit kleinen Kindern gelebt werden kann.
So werden Kinder unabhängig und stark – so stark, dass Sucht und Drogen später keine Chance haben.

Gelesen von Annemarie Ladnorg:
Ein Klassiker unter den Büchern zur Suchtvorbeugung. Empfehlenswert für Eltern und Erziehende.

Bewertung:
****
Infos zum Buch:
Autorinnen:
Lucie Hillenberg, Brigitte Fries
Verlag: Kösel; München 1998


Buch des Monats September

Trinkkulturen in Europa

Kurzbeschreibung

Bereits in den mythologischen Überlieferungen der Antike spielt der Genuss alkoholischer Getränke eine Rolle. Immer sind dabei auch bestimmte Rituale, Umgangsformen, Trinkgewohnheiten etc. präsent. Und auch die heutige Zeit kennt unterschiedlichste Trinkgewohnheiten vom maßvollen Genuss unter Freunden bis hin zu den verschiedensten Auswüchsen.
Entsprechend reichen die Themen von einer historischen Topographie des Trinkens, über Bier und Met in der nordischen Mythologie, zur Entwicklung der Bierkultur in Deutschland und zu psychologischen Aspekten des geselligen Trinkens, bis zu Trink- und Saufliedern im Wandel der Zeit sowie zum sogenannten Komasaufen, aber auch zur Kultur der Weinverkostung und dem Leben berühmter europäischer Weintrinker.


Gelesen von Annemarie Ladnorg

Die Beiträge der Autoren bieten interessierten Lesern einen eindrucksvollen Überblick über die Vielfalt, mit der in Europa während vieler Jahrhunderte alkoholische Getränke konsumiert und genossen wurden.
„Saufen kann jeder, trinken will gelernt sein.“ – zitiert Dieter Hanisch in seinem Beitrag eine Volksweisheit. Daraus wird deutlich, Alkoholkonsum ist fixer Bestandteil unserer Gesellschaft, einen nichtschädigenden Umgang damit zu erlernen, kann somit als wichtige Entwicklungsaufgabe in der Jugend gesehen werden.

Bewertung:

****

Infos zum Buch

Herausgeber: Rüdiger Fikentscher
Verlag: Mitteldeutscher Verlag GmbH, 2008


Achtung Autofahrer, Restalkohol – die unterschätzte Gefahr!!

Der Herbst ist die Zeit der Kirchtage, Märkte, kulinarischer Feste und der alkoholischen Getränke. Bei ausgelassener Stimmung „genehmigt“ sich so mancher Besucher allerdings oft ein paar Gläser zu viel, was verheerende Folgen haben kann.
Der Irrglaube, die Alkoholwirkung auf den Organismus ließe sich durch Tricks mindern, ist bei Autofahrern weitverbreitet. Es ist aber völlig unsinnig den Promillewert mit Kaffee, Cola oder gar mit Medikamenten beeinflussen zu wollen. Denn selbst ein gesunder Organismus kann höchstens 0,15 ‰ pro Stunde abbauen.
Vorsicht! Wer bis spät in die Nacht feiert und dabei viel Alkohol trinkt, ist auch am nächsten Morgen noch immer nicht fahrtauglich!!!

Weitere Informationen finden Sie unter:
ÖAMTC
Anton-Proksch-Institut


 Peter Kaiser, Cornelia Moschitz und Gunther Spath mit den stellungspflichtigen Burschen beim Ausfüllen des Fragebogens
Suchtprävention beim Bundesheer

LHStv. Kaiser und Landesstelle Suchtprävention starten mit dem Militärkommando Kärnten und dem Verein OIKOS gemeinsam ein Vorzeigepilotprojekt

Drogen, Nikotin, Alkohol - Suchterkrankungen sind gerade im jugendlichen Alter ein beherrschendes Thema. Dabei zeigt sich, dass viele Jugendliche über Gefahren und gesetzliche Bestimmungen nicht oder nur unzureichend Bescheid wissen. Um das zu ändern und um ein weiteres Präventionsangebot zu schaffen, erhalten seit Juli 2010 alle stellungspflichtigen Kärntner wichtige Informationen rund um das Thema Sucht. In Form eines Quiz, welches von der Landesstelle Suchtprävention und dem Verein OIKOS entwickelt wurde, sollen die Jugendlichen ihren Wissensstand über Suchtgefahren überprüfen, etwaige Irrmeinungen korrigieren und die Beratungsangebote in Kärnten kennenlernen.

KT1 Beitrag download


Rauchen Herzinfarkt

Wirkt sich die gesetzliche Einschränkung des Rauchens in der Öffentlichkeit kurzfristig auf die Herzinfarktrate aus?

In England trat am 1. Juli 2007 eine Gesetzgebung in Kraft, die das Rauchen in öffentlichen Gebäuden und an Arbeitsstätten verbot. Epidemiologen der University of Bath untersuchten, ob diese Regelung die Herzinfarktrate schon kurzfristig in den 15 Monaten (Juli 2007 bis September 2008) nach dem Inkrafttreten der Smoke-free-Gesetze beeinflusste. Dazu verglichen sie die Rate in dieser Phase mit den 5 Jahren vor der Gesetzgebung (2002-2007). Tatsächlich ging die Zahl der Notaufnahmen wegen Herzinfarkt nach Inkrafttreten der Smoke-free-Gesetze um 2,4% signifikant zurück (95%-Konfidenzintervall -4,06% bis -0,66%; p = 0,007). Diese Zahl ergab sich nach Abgleichung mit wichtigen Einflussfaktoren wie vor allem dem langfristigen und saisonalen Trend der Herzinfarkt-Epidemiologie. Insgesamt ließen sich daraus für England im ersten Jahr nach der Gesetzgebung 1200 Herzinfarkte weniger errechnen. Ein signifikanter Rückgang zeigte sich auch in Subgruppen: bei Männern bzw. Frauen über 60 Jahren um 3,1% bzw. 3,8% und bei Männern unter 60 Jahren um 3,5%. Diese Studie ist nicht die erste, die einen Rückgang der Herzinfarktrate unter restriktiver Rauchergesetzgebung nachweist. In anderen Staaten fiel die Reduktion sogar noch höher aus. Nach Ansicht der Autoren liegt dies zum einen an der in England zuvor schon ausgeprägten Einschränkung des Rauchens im öffentlichen Raum mit entsprechend geringer Belastung durch Passivrauchen und zum anderen an der strengen Berücksichtigung möglicher Störeinflüsse in dieser Studie.


(Quelle: Sims M, Maxwell R, Bauld L, Gilmore A. Short term impact of smoke-free legislation in England: retrospective analysis of hospital admissions for myocardial infarction. BMJ. 2010 Jun 8;340:c2161)



Droge Mephedron (MMC) seit 21. August 2010 verboten

Nähere Informationen zum Gesetz sowie deren Verbot finden Sie hier:


Mephedron seit 21. August verboten (BMG)
Gesetzestext


"High risk and a lot of fun?"

Das Erlernen von kontrolliertem Umgang mit Alkohol und Risiko, ist eines der Ziele im Projekt „High risk and a lot of fun?“ der Landesstelle Suchtprävention. Mit Auszubildenden der Kelag-Lehrlingsschule wurde in einem Workshop zu den Themen “Alkoholkonsum, Rausch-Risikoerleben, Gruppendruck“ gearbeitet. Im Seilgarten Drobolach konnten die Lehrlinge ihr persönliches Risikoverhalten unter besonderen Bedingungen erproben und einschätzen lernen. Anschließend wurden Erfahrungen ausgetauscht und reflektieren.
Am Ende war für alle klar, durch Alkohol erhöht sich die Risikobereitschaft und das kann gefährlich werden!



Bildergalerie:
Kelag-Lehrlinge 2.jpgKelag 3.jpgKelag 4.jpg


Aktueller europäischer Drogenbericht 2009

Der aktuelle Jahresbericht 2009 der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht bietet einen Gesamtüberblick zur Drogensituation in Europa.

Bericht Download


Buch des Monats August

Eltern sein - Mit Kindern wachsen und reifen


Kurzbeschreibung:
Elternsein ist eine der schönsten Lebenserfahrungen. Es prägt Menschen, lässt sie wachsen und reifen. Die Autoren geben Anregungen, die zum Nachdenken über die wertvollen Seiten des Elternseins einladen. Themen und Beispiele aus dem Familienalltag veranschaulichen, wie es gelingen kann, das Elternsein mit mehr Leichtigkeit zu leben.

Bewertung:
*****

Infos zum Buch:
AutorInnen:
Peter Koler, Christa Ladurner, Toni Fiung
Verlag:
Athesia Verlag 2009


Tag der Jugend

Am heutigen „Tag der Jugend“ möchte die Landesstelle Suchtprävention darauf hinweisen, dass in unserer schnelllebigen Zeit Jugendliche  von teils fragwürdigen Angeboten und Informationen zu mitunter gefährlichen Substanzen überflutet werden. Speziell im Suchtbereich werden immer mehr Fehlinformationen an Jugendliche herangetragen. Um diesen Fehlinformationen entgegen zu wirken, gibt es einige wissenswerte Internetlinks, die den Jugendlichen im suchtpräventiven Bereich eine Hilfe bei der Orientierung geben können: Feel OK oder 1-2-free


Was sind Alkopops?

Alkopops sind fertige Mixgetränke, welche mit einer popigen Aufmachung in 0,2 bis 0,35 Liter Flaschen auf den Markt erhältlich sind. Alkopop ist eine englische Wortschöpfung aus den Worten „alcohole“ und „pop“. Pop übersetzt man in diesem Zusammenhang mit „Limonade“.

Geschmacklich wird der Alkohol mit Zucker und künstlichen Aromastoffen überlagert. Alkopops sind sehr „süffig“ zu trinken, wodurch man dem hohen Alkoholgehalt kaum bis gar nicht schmeckt.

Alkopops existieren seit 1995 auf dem europäischen Markt, in Österreich seit 2003. In der Regel haben die meisten Alkopops einen Alkoholgehalt von 5 und 6 Vol.-% und beinhalten somit mehr als 2 Schnapsgläser hochprozentigen Alkohol.
Alkopops dürfen laut Jugendschutzgesetz, von Jugendlichen unter 18 Jahren nicht konsumiert werden.

Aktuelle Alkopopliste hier zum Download


Ist Bananenlikör alkoholfrei??

Durch immer wieder auftretende Unsicherheiten beim Jugendschutzgesetze bezüglich des Alkoholgehaltes bei Spirituosen hat die Landesstelle Suchtprävention bei der Lebensmitteluntersuchungsanstalt um eine genaue Definition nachgefragt.


Spirituosen sind alle zum menschlichen Genuss bestimmten Getränke, in denen aus vergorenen zuckerhältigen Stoffen oder aus in Zuckern umgewandelten und vergorenen Stoffen durch Brennverfahren gewonnener Alkohol als ein wertbestimmender Bestandteil enthalten ist, deren Mindestalkoholgehalt – vorbehaltlich abweichender Regelungen –
15 %vol. beträgt.
Liköre sind versüßte Spirituosen, die unter Verwendung von Zucker, geeigneten Zuckerarten
oder Honig hergestellt werden. Weiters werden nachstehende Stoffe verwendet: Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs oder andere alkoholische Flüssigkeiten wie Edelbranntweine, Geiste, Spritdurchzüge, alkoholische Auszüge, Destillate, Wein, Obstwein, frische Früchte, eingelegte und getrocknete Früchte, Fruchtpasten, Fruchtsäfte, Kräuter, Eier, Kakao, Kaffee, Tee, Milch, Schokolade usw., Aromen, spezielle Zusätze wie Genusssäuren, Blattgold usw.
Der Mindestzuckergehalt, ausgedrückt als Invertzucker, beträgt 100 g/l.
Mit Ausnahme von Eierlikör beträgt der Mindestalkoholgehalt von Likören 15 %vol.
Quelle: Österreichische Lebensmittelbuch, IV. Auflage, Kapitel B23 "Spirituosen

Weitere Informationen finden sie unter:

Bundesministerium für Gesundheit
Lebensmitteluntersuchungsanstalt des Landes Kärnten
Gewerberecht


Cool durch die Hitzewelle

Anlässlich der Hitzewelle greift die Landesstelle Suchtprävention in die reichhaltige Schatztruhe der antialkoholischen Cocktails.

Fresh Jungle

Eignet sich nicht nur als Cocktail bei Hitze, sondern auch immer dann, wenn man mal eine Erfrischung genießen, aber keinen Alkohol trinken möchte.


Die Zutaten für den Fresh Jungle lauten:

60 ml Ananassaft
20 ml Limettensaft
20 ml grüner Pfefferminzsirup
Tonic Water zum Auffüllen

Und so funktionierts:

Ananassaft, Limettensaft und Pfefferminzsirup in ein mit Eiswürfel befülltes Gals geben und umrühren. Zum Schluss mit kaltem Tonic Water auffüllen.

Tipp: Der Drink lässt sich auch mit Mineralwasser auffüllen, verwendet dann aber 80 ml Ananassaft

Diesen und weitere Cocktails findet Ihr unter: www.bzga.de


So gelingt Präventionsarbeit

25 SchülerInnen der Gartenbaufachschule Ehrental erhielten nach ihrer vierjährigen Ausbildungszeit am 2. Juli 2010 ihre Facharbeiterbriefe. Die PädagogInnen setzten neben Fachvermitttlung verstärkt auch auf Gesundheitserziehung. Ihnen sind das Wohl und der Schutz von Jugendlichen ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurde Suchtvorbeugung als ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitserziehung in den Schul – und Erziehungsalltag integriert.
Das Besondere an diesem Projekt war, dass erstmals Kärnten weit über vier Schuljahre hinweg suchtvorbeugende Angebote für Jugendliche entwickelt und im Unterreicht fächerübergreifend umgesetzt wurden. Ziel war es, die SchülerInnen für die Thematik Sucht zu sensibilisieren, Risikoverhalten zu minimieren und wichtige Lebenskompetenzen zu fördern. Ein breites Spektrum an externen Institutionen konnte miteinbezogen werden.
Die engagierte Arbeit der Jugendlichen wurde mit Zertifikaten der Landesstelle Suchtprävention belohnt. Einem guten und gesunden Start ins Berufsleben steht nun nichts mehr im Wege.



Bildergalerie:
Freisprechfeier_15.jpgZertifikatüberreichung.jpg


Gelungene Abschlusspräsentation am Borg Hermagor

Am BORG Hermagor wurde mit den 5. Klassen ein fächerübergreifendes Projekt umgesetzt. In Kooperation mit der LSP hat sich ein sehr engagiertes PädagogInnenteam mit den SchülerInnen über die Themen "Grenzen erfahren, Genuss und Abhängigkeit, Rausch und Risiko" auseinandergesetzt.
Dass so ein Jahresprojekt auch viel Spass machen kann, wurde bei der Abschlussveranstaltung am 07.07.2010 gezeigt.

Die Jugendlichen führten die Gäste sehr professionell durch den Abend. Gezeigt wurden Plakate, Sketches, alkoholfreie Shakes, Erlebnisse vom Outdoortag und vieles mehr.
Sichtlich erfreut von dieser spannenden Präsentation waren Herr Bezirkshauptmann Dr. Pansi, Frau Bezirksschulinspektorin Mag.a Knicek, Herr Dir. Mag. Hochenwarter, Frau Mag. Moschitz für die LSP und natürlich die interessierten Eltern.



Bildergalerie:
Direktor Hohenwarter bei der Ansprachen.JPGBH Pansi bei der Ansprache.JPGSchülerinnen beim Theaterstück.JPGSchülerinnen shaken.JPGSchüler des Borg Hermagors.JPG


Mephedron neue Droge im Vormarsch

Aus aktuellem Anlass informiert die Landesstelle Suchtprävention über die neue Droge Mephedron.


LSP kooperiert mit BFI Kärnten

Die Landesstelle Suchtprävention veranstaltet erstmals in Kooperation mit dem BFI Kärnten ein Projekt zur Suchtvorbeugung. Anfang Mai fanden die ersten Seminare am BFI Klagenfurt unter der Leitung von DSA Margit Nemeth für die BFI- TrainerInnen und Coaches statt. Mit Ende Juni starten die Workshops mit den Lehrlingen zu den Themen Rausch und Risiko sowie Sucht.


Drogensituation in Kärnten

Am 21.6.2010 fand auf Initiative von Gesundheitsreferenten LHStv.Dr.Peter Kaiser ein Suchtgipfel statt, bei dem ExpertInnen die aktuelle Drogensituation des Landes analysierten und Lösungsstrategien diskutiert wurden. Einen Schwerpunkt bildete die Prävention, welche in Kärnten durch die Landesstelle Suchtprävention vertreten war.
KT1Beitrag hier zum Downloaden.


Buch des Monats Juni

Spielsucht: Ursachen und Therapie

Kurzbeschreibung:
Automaten und Kasinospiele, Sportwetten und Rubbellose - die Möglichkeit zu einem schnellen "Spielchen" bietet sich an allen Ecken. Fast alle, die "eben mal spielen", haben ihr Spielverhalten gut im Griff, einige Spieler verlieren jedoch die Kontrolle darüber. Die Betroffenen und/oder ihre Angehörigen fühlen sich schließlich so stark belastet, dass sie therapeutische Hilfe brauchen oder Rat suchen.

Gelesen von Ulrike Micheler-Eisner:
Glücksspieler verlieren häufig die Kontrolle über ihr Spielverhalten. Die Autoren informieren umfassend über die Ursachen des Suchtproblems und legen ein außerordentlich praxisnah geschriebenes Behandlungsmanual vor, in dem auch die typischen "Knackpunkte" nicht fehlen. Anhand zahlreicher Fallbeispiele werden Theapieschritte und Fragestellungen verständlich beschrieben und dargestellt.

Bewertung:
*****
Infos zum Buch:
Autoren:
Gerhard Meyer & Meinolf Bachmann
Verlag: Springer, Berlin, 2. Auflage (2005)


Elternabend über "Neue Medien" in Schiefling

Am 18.05.2010 fand auf Initiative des engagierten Elternvereins in der Volksschule Schiefling ein Elternanbend zum Thema "Fernsehen, Computer, Handy.....Fluch oder Segen?" ein Elterninformationsabend statt. Neben interessierten Eltern nahm auch Herr Direktor Peter Donsa daran teil. Die Auseinandersetzung mit den "Neuen Medien" ist eine sehr spannende Herausforderung.


HAK Feldkirchen erlebt Alkoholprävention

Seit März 2010 wird an der HAK Feldkirchen in der Klasse 1 AHH das fächerübergreifende Projekt zum Thema "Alkoholprävention" umgesetzt. Am 12.05.2010 fand dazu der Schülerworkshop statt, bei dem die SchülerInnen sich mit Rausch und Risiko sehr engagiert auseinandergesetzt haben. Als Abschluß des Projektes ist im Juli ein erlebnispädagogischer Tag am Faakersee geplant.



Bildergalerie:
12052010_HAK Feldkirchen_1.JPG


Verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol erlernen!

Am 6.und 11.Mai 2010 hat die Landesstelle Suchtprävention auf Initiative des Klassenvorstandes Gabriele Inzinger in der 4b des BgBrg St.Veit/ Glan zwei Workshops zum Thema Suchtentstehung, Alkohol und Konsumverhalten durchgeführt.
Der verantwortungsbewusste Umgang mit der „legalen“ Alltagsdroge Alkohol wurde dabei altersspezifisch thematisiert, ebenso wie andere Risikoverhaltensweisen von Jugendlichen.
Die Schüler haben sich mit großer Begeisterung bei den zahlreichen Aktivitäten eingebracht sowie interessante Diskussionsbeiträge geliefert.



Bildergalerie:
BRG St. Veit 1.JPGBRG St. Veit4.JPG


Vernissage zu Projektabschluss

Die vierte Klasse des BG Tanzenberg investierte viel Zeit in das Thema Sucht und Alkohol. Im Gegenstand bildnerische Erziehung entstanden Arbeiten, die nun in der Aula der Schule ausgestellt wurden. Die engagierte Pädagogin Anja Six arbeitete, nach den Workshops ausgehend von der Landesstelle Suchtprävention, intensiv an diesem Thema weiter. – Und durchaus mit vollem Erfolg.



Bildergalerie:
BRG Tanzenberg Alkohol2.jpgBRG Tanzenberg Alkohol3.jpgBRG Tanzenberg Alkohol6.jpgBRG Tanzenberg Alkohol5.jpg


„High risk and a lot of fun?“

Am 04. Mai fand in der Kelag – Lehrlingsschule in Zusammenarbeit mit der Landesstelle Suchtprävention ein Workshop zum Thema Rausch und Risiko statt. Dabei wurde den Lehrlingen die Gelegenheit geboten, sich mit ihrem persönlichen Alkoholkonsum und den gefährlichen Auswirkungen von Rausch und unkontrollierten Risikoverhalten auseinander zu setzen.



Bildergalerie:
2 Lehrgang.jpgErprobung der Rauschbrillen.jpg


BUCH DES MONATS

Schauplatz Computerspiele

Kurzbeschreibung
Das Buch Schauplatz Computerspiele eröffnet einen strukturierten und facettenreichen Einblick in die fremde und vielfältige Welt der digitalen Spiele. Es versteht sich als Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis, zwischen Mythos und Realität, zwischen den Problemen und Potentialen. Neben grundlegenden Einsichten werden sowohl fragwürdige Themen wie Gewalt, Sucht und Altersangemessenheit, Faszination Spiel, wie auch förderliche und kulturelle Aspekte angesprochen. Es bleibt dabei aber nicht bei einer bloßen Beschreibung des Schauplatzes – vielmehr werden Anregungen geboten und es wird dort, wo es angebracht erscheint, auch Stellung bezogen und auf Chancen und Grenzen hingewiesen. Eindringlich appellieren die Autoren beispielsweise an Eltern, ihre Verantwortung besser und genauer wahrzunehmen. Denn gerade und auch am PC brauchen Kinder Unterstützung – mit klaren Regeln und Werten.

Gelesen von Annemarie Ladnorg:
Ein gut lesbares Buch, das die Thematik Computerspiele sehr ausführlich behandelt.
Wirkungsweisen im menschlichen Alltag werden beschrieben und mit dem Computerspielalltag verglichen.
Das Buch ist in die Bereiche Grundlegendes, Fragwürdiges, Förderliches, Praktisches, Besonderes und Sonstiges eingeteilt.
Die Autoren versuchen Vorurteile und Mythen aufzuklären, geben aber auch (Erziehungs-)Tipps, wie die Computerkultur ins Familienleben mit Kindern integriert werden kann.
Sehr informatives, leicht lesbares Buch für Personen, die mehr als nur einen Ratgeber suchen.

Bewertung:
*****

Infos zum Buch:
AutorInnen:
Rosenstingl; Mitgutsch
Verlag: Lesethek Verlag 2009


„Was schützt, was schadet?“

Fast zwei Monate beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 C BRG Tanzenberg, unter der Leitung von Frau Anja Six, sehr ausführlich mit den Themen Suchtentwicklung und Alkoholkonsum. Bei einem Workshop mit Mitarbeiterinnen der Landesstelle konnten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Risiken von Alkoholkonsum und Rausch sowie Trinkregeln auseinandersetzen.



Bildergalerie:
TAberg5.jpgTAberg6.jpgTAberg2.JPG


Aktionstag an der Hauptschule Villach-Auen

Am 28.04.2010 nahm die LSP am Aktionstag der Hauptschule Villach-Auen teil. Der Aktionstag wurde vom Villacher „Netzwerk gegen Sucht“ organisiert. Die Schüler der Hauptschule konnten sich einen Vormittag lang über das Thema Sucht und deren Ursachen informieren. Die Landesstelle betreute den Stand zusammen mit Frau Christiane Kollienz-Marin von der Caritas. Mit einem von der Landesstelle eigens kreierten „Suchtbuchstabenrätsel“ wurde der Stand regelrecht gestürmt.



Bildergalerie:
HSAuen3.JPGHsAuen5.JPGHSAuen6.JPGHSAuen1.JPG


Kindergarten Sirnitz-Albeck bereits zum achten Mal „Spielzeugfrei“

Seit 12. April 2010 wird mit Unterstützung der LSP im Kindergarten Sirnitz-Albeck das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“ umgesetzt.
Gemeinsam mit den Kindergartenpädagoginnen verpackten die Kinder Stück für Stück das Spielzeug und schickten es für drei Monate auf „Urlaub“.
Im Projekt lernen die Kinder ohne industriell gefertigtes Spielzeug umzugehen und Alternativen zu finden. Dadurch werden Kommunikation, Konfliktfähigkeit und Selbstvertrauen gefördert, genau jene Faktoren, die in der Suchtprävention eine wesentliche Rolle spielen.



Bildergalerie:
KGSirnitz3.JPGKGSirnitz2.jpg


HAK-Feldkirchen widmet sich dem Thema "Alkoholprävention"

Seit März 2010 wird an der HAK Feldkirchen von engagierten PädagogInnen ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema „Alkoholprävention“ umgesetzt. Unterstützt und begleitet wird das Projekt in der 1 AHH vom Direktor Olsacher Walter und den beiden Mitarbeiterinnen - Margit Nemeth und Cornelia Moschitz - der Landesstelle Suchtprävention. Am 15.4.2010 fand dazu ein Elternabend statt, der sehr gut besucht war. Geplant sind in diesem Schuljahr noch Schülerworkshops und als Abschluss ein erlebnispädagogischer Tag am Faakersee.

Bild von links nach rechts: Plischnegger Ilse, Denzel Gabriele, Begusch Astrid, Gutschier Franz, Kugi Sieglinde und Cornelie Moschitz von der LSP


„Früh übt sich, wer später ein suchtfreies Leben führen will“

Am 14. April erhielten die Eltern der Kindergruppe EKI Wolfsberg Informationen, wie gelebte Suchtvorbeugung in der Familie gelingen kann. Annemarie Ladnorg von der Landesstelle Suchtprävention gab wertvolle Anleitungen zur Medienerziehung. Unter dem Motto „Sucht entsteht nicht von heute auf morgen, sondern hat immer eine Geschichte“ konnten sich die interessierten Eltern durch den Vortrag wertvolle Tipps zur Suchtvorbeugung im Vorschulalter holen.


BUCH DES MONATS

 

Handyknatsch, Internetfieber, Medienflut: Umgang mit dem Medienfix im Familienalltag

Kurzbeschreibung:
Eine Welt ohne Medien ist heute undenkbar; neben Büchern, Fernsehen und Radio gehören Mobiltelefon, PC-Spiele und Internet vor allem für Jugendliche zum täglichen Leben. Deshalb ist es unerlässlich, dass Eltern sich auch mit den neuen Medienmöglichkeiten befassen. Dieses Buch regt an zur aktiven Auseinandersetzung mit Medien und Inhalten: Wer Medieninhalte interpretieren, bewerten und in sein eigenes Weltbild einordnen kann, hat Medienkompetenz erlangt – und kann vom Medienkonsum profitieren.
Medienkompetenz kann sich bei Kindern und Jugendlichen nur mit einer sachlichen, kritischen und liebevollen Haltung der Eltern entwickeln. Erwachsene sollten sich ihrer Vorbildhaltung bewusst sein, ihre Kinder ernst nehmen und auf deren Bedürfnisse eingehen.
Die verschiedenen Medien werden mit Blick auf ihre Eigenarten und Wirkungsweise erläutert. Die Autorinnen zeigen außerdem, wie man im Familienalltag mit Medien experimentieren kann.

Gelesen von Annemarie Ladnorg:
Das Buch soll Eltern dazu anregen, sich aktiv mit Medien auseinanderzusetzen, um ihren Kindern einen verantwortungsbewussten und kompetenten Umgang mit diesen zu ermöglichen.

Bewertung:
*****


Infos zum Buch:
Autorinnen: Dominique Bühler, Inge Rychener
Verlag: Pro Juventute im Orell Füsli Verlag


NO ‰ no FUN??

In unserer Gesellschaft ist Alkohol ein selbstverständlicher Bestandteil. Aus diesem Grund hat sich Frau Cornelia Puck vom BRG Tanzenberg entschlossen, gemeinsam mit einem engagierten PädagogInnenteam in Zusammenarbeit mit der Landesstelle Suchtprävention und den SchülerInnen der Klasse 6 B ein Projekt zum Thema „Alkoholkonsum“ durchzuführen. Am 8. April fand dazu ein SchülerInnenworkshop mit Mitarbeiterinnen der Landesstelle statt. Mittels interaktiver Übungen, Reflexionsgesprächen und Diskussionen setzten sich die SchülerInnen mit Konsummotiven, Erleben und Gefahren im Rausch, Gruppendruck, Trinkregeln sowie Hilfe bei Problemen auseinander.



Bildergalerie:
BRG Tanzenberg2.jpg


 Von links nach rechts: Martina Rusch, Annemarie Lenko, Margit Nemeth, Andreas Tatschl, Christiane Kollienz-Marin und Norbert Rohrer
"Just for mi " Arbeitstreffen

Am 16. März 2010 fand in der Landesstelle Suchtprävention ein dreistündiges Arbeitstreffen der Kooperationspartner unseres Schulprogramms "Just for mi" statt. In diesem Rahmen werden der Projektverlauf sowie aktuelle Entwicklungen in den Projektschulen HS Brückl, HS St.Gertraud und HS Möllbrücke reflektiert. Diese regelmäßigen Vernetzungstreffen haben sich als bewährte Methode der Qualitätssicherung und des gemeinsamen Austausches erwiesen.


Bild von links nach rechts: Martina Rusch, DSA Annemarie Lenko, DSA Margit Nemeth, Andreas Tatschel, Mag. Christiane Kollienz-Marin, Norbert Rohrer


LSP on TOUR

Die Landesstelle Suchtprävention ist schon seit einigen Jahren in ganz Kärnten aktiv unterwegs. Mit der LSP on Tour Karte wollen wir verstärkt auf unseren Einsatz in den Gemeinden aufmerksam machen. Die 30 roten Standpunkte zeigen die vorläufigen Projektbezirke und Gemeinden für dieses Jahr an. Die 150 grünen Markierungen deuten auf die bereits geleisteten Aktivitäten der letzten Jahre hin. Wir hoffen, dass mit Hilfe unserer Partner in den nächsten Jahren unsere LSP on Tour Karte noch viele neue Standpunkte dazu bekommt.


BUCH DES MONATS

Pubertät

Kurzbeschreibung:
Pubertät aus zwei Blickwinkeln: Mutter und Sohn beschreiben die Zeit der Pubertät aus ihrer persönlichen Sicht. Dieses Buch zeigt, wie Eltern und Jugendliche den Übergang von der Kindheit durch die Pubertät ins Erwachsenen-Alter nicht nur gut bewältigen, sondern sogar davon profitieren können. Die Mutter schildert die Pubertätszeit als echte, aber lohnende Herausforderung für alle Beteiligten. Die Pubertät wird hier nicht als Problemzeit dargestellt, sondern als die Zeit, in der Chancen sowohl von der Mutter als auch von Ihrem Sohn erkannt werden. Erwachsene, die regelmäßig mit Jugendlichen zu tun haben, profitieren von deren Wissen.

Gelesen von Annemarie Ladnorg:
Sehr brauchbares Buch zum Thema Pubertät.
Zeigt auch die positiven Seiten der Pubertät auf.
Gut geeignet sind die Kurzzusammenfassungen der einzelnen Kapitel.
Ein Buch, das man auch Eltern bzw. PädagogInnen empfehlen kann.


Bewertung:
*****

Infos zum Buch:
Autoren: Haug-Schnabel Gabriele; Schnabel Nikolas
Verlag: Oberstebrik



Erfolgreiche Beratungslehrerausbildung an der pädagogischen Hochschule

Am 05. und 06. März fanden im Rahmen der Beratungslehrerausbildung zwei Module zu Suchtvorbeugung an der pädagogischen Hochschule in Klagenfurt statt. Barbara Drobesch und Annemarie Lenko informierten zwei Tage lang 24 engagierte PädagogInnen über die Zusammenhänge zur Suchtentstehung und die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter, Schutz- und Risikofaktoren sowie Möglichkeiten der schulischen Suchtvorbeugung.


It´s up to you... Hauptschule Velden klärt den Suchtbegriff

In der Hauptschule Velden fanden diese Woche in der dritten und vierten Klasse Workshops zum Thema Sucht und Suchtentstehung durch Mitarbeiterinnen der Landesstelle Suchtprävention statt. Die Klassenlehrerinnen Gabriele Pschernig  (3c) und Christine Wuzella (4b) verschreiben sich für die Dauer eines  Schuljahres in Zusammenarbeit mit der LSP und der Exekutive  intensiv der Aufarbeitung des Themas Sucht und Suchtentstehung sowie Gewalt und neue Medien. Ziel ist es, Jugendliche zu sensibilisieren und einem nachhaltigen Rfelexionsprozess über gefährdende Verhaltensweisen zu initiieren.



Bildergalerie:
VS Velden 3c.JPGVS Velden 3c2.JPGVS Velden 3c3.JPG


Der aktuelle Newsletter der Landesstelle Suchtprävention

Im aktuell aufliegenden Newsletter informieren wir, Sie über die Gefahren des Mischkonsums. Sie können den Newsletter hier downloaden.


Just for mi setzt Maßstäbe in der schulischen Suchtvorbeugung

Auch im heurigen Schuljahr wird unter der Leitung der Landesstelle Suchtprävention in Kooperation mit dem Landespolizeikommando an Hauptschulen das Suchtpräventionsprojekt - Just for mi früher bekannt als „suchtfrei.OK“ - umgesetzt.

Das Besondere an diesem Projekt ist die langfristige Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Sucht und Gewalt, Suchtentstehung, Schutz- und Risikofaktoren, Umgang mit Gefühlen, Konflikten und Gruppendruck.
Das Projekt zeigt sehr gut, dass Sucht- und Gewaltvorbeugung sinnvoll und nachhaltig umgesetzt werden können, wenn engagierte PädagogInnen bereit sind, langfristig diese Themen im Schulalltag zu bearbeiten und gemeinsam mit ExpertInnen und Kindern einen „Rucksack an Lebenskompetenzen“ zu schnüren, der sie Schritt für Schritt für’s Leben fit macht.

Im heurigen Schuljahr nehmen die Hauptschulen Möllbrücke, Brückl und St. Gertraud am Projekt Just for mi teil. Die Bilder hierzu stammen aus der HS St. Gertraud.



Bildergalerie:
cover_just.jpgjust_for_mi2.jpgjust_for_mi4.jpg


Facebook,Twitter, SMS, MMS...- Segen oder Fluch?

Antwort darauf gibt jetzt eine von Kärntens Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser in Auftrag gegebene und von der Landesstelle für Suchtprävention erarbeitete Broschüre mit dem Titel „Mit Jugendlichen über neue Medien reden!“. Landesrat Peter Kaiser stellte die Broschüre im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit der Leiterin der Landesstelle, Barbara Drobesch der Öffentlichkeit vor. Erhältlich ist die Broschüre mit einer Auflage von 2000 Stück direkt bei der LSP.
Broschüre download
KT1 Beitrag


Kinder lernen früher eigenständig zu werden

Seit sieben Jahren wird das Programm „Eigenständig werden“ von der Landesstelle Suchtprävention in Kärnten erfolgreich umgesetzt. „Eigenständig werden“ ist ein speziell für Volksschulen entwickeltes Lebenskompetenzförderungsprogramm und wird in ganz Österreich inhaltlich durch die ARGE Suchtvorbeugung begleitet.  Barbara Drobesch, die Leiterin der Landesstelle Suchtprävention ist erfreut, dass es mittlerweile 189 ausgebildete Pädagogen und 76 Volksschulen in Kärnten gibt, die das Projekt kontinuierlich umsetzen. Ziel dieses Programms ist es, Kinder ab dem sechsten Lebensjahr in ihrer Persönlichkeit zu stärken, denn dies gilt als wesentliche Voraussetzung zu einer sucht- und gewaltfreien Entwicklung.
Die erste kärntenweite „Eigenständig werden“- Tagung wurde von der Landesstelle Suchtprävention in Kooperation mit dem Landesschulrat Kärnten organisiert. Bei der diesjährigen Tagung wurde ein Resümee der vergangenen sieben Jahre gezogen; neue Entwicklungen des Programms, neue Materialien und Methoden wurden vorgestellt. Zielgruppe der Tagung waren Volksschulpädagogen mit einer bereits absolvierten „Eigenständig werden“ Ausbildung, Direktoren, Schulinspektoren sowie interessierte Vertreter der Schulbehörde. Durch Vorträge von namhaften Referenten und Workshops zu neuen Lernmaterialen konnten die über 100 Teilnehmer ihr bisher erlangtes Wissen auffrischen und neu Erlerntes erproben.




Bildergalerie:
LR EW.JPGEW Plakat.JPG


Kinderrechte-Rallye im Verwaltungszentrum

Am 20. November 2009 wurde die UN – Kinderrechtskonvention 20 Jahre alt. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes Kärnten nahm diesen Jahrestag zum Anlass mit den Kindern ein besonderes Fest zu feiern. Sie veranstaltete dazu am 20. November im Verwaltungszentrum des Amtes der Kärntner Landesregierung eine „Kinderrechte – Ralley“ bei der auch die Landesstelle Suchtprävention mit einem Informationsstand sowie einem Gesundheitsrätsel vertreten war.
Weitere Informationen zur „Kinderrechte – Ralley“ finden Sie unter www.kija.ktn.gv.at.



Bildergalerie:
Kinderrechterally3.JPG


Aktueller Newsletter der Landesstelle Suchtprävention

Den aktuellen Newsletter könen Sie hier downloaden.


PLUS - ein Suchtpräventionsprogramm für die 5. – 8. Schulstufe

PLUS ist ein Lebenskompetenzprogramm mit suchtpräventiver Ausrichtung für die
5.-8. Schulstufe. Es wurde als nachhaltiges, professionelles Basisangebot zur Suchtprävention für die Schule der 10-14-Jährigen konzipiert.
Das Programm wurde für alle vier Unterstufenklassen (aufbauend!) entwickelt und zielt auf eine konkrete Förderung der Lebenskompetenzen der SchülerInnen im Rahmen des Sozialen Lernens. Der Umgang mit Suchtmitteln wird dabei alters- und geschlechtsspezifisch genauso thematisiert wie andere Risikoverhaltensweisen von Jugendlichen.
Im Rahmen eines eintägigen Trainings wurden zu Schulbeginn bereits 18 interessierte PädagogInnen zu den Inhalten des Programms geschult. Die TeilnehmerInnen erhielten ein detailliertes Curriculum (Unterrichtsmanual) mit jeweils 10 vorgefertigten Unterrichtseinheiten pro Schuljahr und Ergänzungsmodulen für den fächerübergreifenden Unterricht und setzen das Programm im Anschluss selbstständig um.
Die Landesstelle Suchtprävention bietet professionelle Begleitung in Form von zwei Reflexionstreffen pro Schuljahr.
Mehr Information finden Sie hier.


Forum Suchtprävention

Von 7. - 9. September 2009 fand das "Forum Suchtprävention" am Mattsee (Salzburg) statt. Im Rahmen dieses Symposiums diskutierten 30 ExpertInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über aktuelle Trends und Entwicklungen der Suchtvorbeugung auf internationaler Ebene. Hauptthema war das Spannungsfeld von evidenzbasierter Suchtvorbeugung zwischen einem paternalistischen Ansatz und dem Bedürfnis, einem emazipatorischen Menschenbild gerecht zu werden. Das jährlich stattfindende Symposium wurde heuer von der österreichischen ARGE Suchtvorbeugung organisiert und von den Fachstellenleiterinnen aus Kärnten (Dr. Barbara Drobesch-Binter) und Niederösterreich (DSA Sadiya Mellish) mit großem Erfolg gestaltet und moderiert. Einen wertvollen thematischen Input lieferte mit 3 Schwerpunktreferaten Dr. Alfred Uhl, Mitarbeiter des AKIS und des Ludwig Boltzmann Institutes.


Die Gefahr kommt aus der Natur - Engelstrompete, Fliegenpilz & Co

Auch wenn die Gruppe jener, die in Österreich sogenannte Naturdrogen einnehmen, statisitisch gesehen eher klein ist, so kommt es doch Jahr für Jahr zu gefährlichen Zwischenfällen, bei denen vor allem experimentierende Jugendliche die Gefahr dieser Drogen unterschätzen. Mehr Information dazu finden Sie hier.


GrenzWert

GrenzWert - Pilotprojekt für Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum
Projektbeschreibung
Folder für Jugendliche
Folder für Eltern
KT1 Beitrag


Handlungsleitfaden - Alkoholmissbrauch an der Schule

Handlungsleitfaden für den Umgang mit alkoholmissbrauchenden SchülerInnen.


Alkoholhandbuch Österreich 2009

Das neue Alkoholhandbuch 2009 ist nun zum Download bereit.

Es wurde erstellt von MitarbeiterInnen des
Ludwig-Boltzmann-Institutes für Suchtforschung (LBI Sucht), der
Alkoholkoordinations- und Informationsstelle (AKIS) und des
Anton Proksch Institutes (API) im Auftrag des BM für Gesundheit.


6-Jahresbericht der Landesstelle Suchtprävention

Der 6-Jahresbericht der Landesstelle Suchtprävention bietet Ihnen Einblicke in unsere Arbeit und Ausblicke auf künftige Arbeitsschwerpunkte!


Die meisten Todesfälle durch sogenannte Partydrogen sind auf Mischkonsum zurückzuführen.

Der gefährliche Mischkonsum von Substanzen ist speziell bei Jugendlichen im erschreckenden Ausmaß verbreitet.
Jugendliche glauben, sich Stimmungen quasi auf Knopfdruck bestellen zu können. Sie konsumieren aufputschende Substanzen um „Party machen“ zu können und beruhigende Substanzen um wieder „runter zu kommen“.
Die Gefahren werden ausgeblendet. Jugendliche halten sich für unsterblich. Doch auch jugendliche Körper halten diese Belastungen nicht aus.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


Spice – ist raus aus den Regalen

Spice und ähnliche Räuchermischungen, die man bisher in sogenannten „Headshops“ und „Smartshops“ kaufen konnte, wurden jetzt verboten. Laut Aufschrift sind diese Mischungen zwar zum Beduften von Räumen bestimmt, wurden aber immer wieder mit Tabak vermischt und geraucht. Das Bundesministerium für Gesundheit schiebt dem Verkauf nun einen Riegel vor: Jegliches Inverkehrbringen, jede Weitergabe, Verwendung und Verkauf dieser Produkte wurden verboten. Es wird eindringlich davor gewarnt, diese Kräutermischungen zu konsumieren, da die gesundheitlichen Risiken nicht absehbar sind.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


Die Wasserpfeife – doch nicht ganz so harmlos

In den letzten Jahren hat sich das Rauchen von Wasserpfeifen in Österreich zum Kult entwickelt. Als scheinbar harmloser Genuss hat sie viele Haushalte erobert. Aber auch das Rauchen der Wasserpfeife kann süchtig machen. Im direkten Vergleich mit der Zigarette schneidet sie auch weit schlechter ab, als von vielen KonsumentInnen angenommen wird.
Mehr Informationen zur Wasserpfeife, zu den Risiken des Wasserpfeifenkonsums, was das Gesetz sagt und Tipps zur Suchtprävention haben wir für Sie zusammengestellt.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


Suche  

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf der Webseite einverstanden sind. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung/Cookie-Richtlinie.